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Gerüchte auf den Wahrheitsgehalt geprüft

Uetze Gerüchte auf den Wahrheitsgehalt geprüft

Ingrid Bracht, Otto Bode, Herbert Kaiser (CDU), Wolfram Saber, Hartmut Schulte und Dieter Snell (SPD) haben der Kommunalpolitik ade gesagt. Die ehemaligen Ortsratsmitglieder treffen sich trotzdem weiter zu den Ortsratsterminen - nicht um Politik zu machen, sondern um Erinnerungen auszutauschen.

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Die ehemaligen Ortsratsmitglieder Hartmut Schulte (von links), Ingrid Bracht, Herbert Kaiser, Dieter Snell, Otto Bode und Wolfram Saber wollen sich immer am Stammtisch treffen, wenn der Ortsrat tagt.a

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Das zeigt, dass wir uns über Parteigrenzen hinweg gut verstanden haben. Wir haben uns nie gestritten", sagt Bracht. "Es war eine schöne Zeit", fügt Bode hinzu. "Wenn es zwischen uns persönlich nicht gestimmt hätte, säßen wir heute nicht zusammen", betont Snell, der wie Bode 25 Jahre lang die Geschicke der Ortschaft Uetze mitbestimmt hat.

"Wir haben immer hinterher zusammen ein Bier getrunken, wenn nicht grad ein Länderspiel oder etwas ähnlich Wichtiges anstand", sagt Schulte. Er hatte daher die Idee, miteinander am Stammtisch im Erdgeschoss des Restaurants La Rocca zu klönen, während der neue Uetzer Ortsrat im Dachgeschoss seine Entscheidungen trifft.

"Wenn oben wichtige Dinge entschieden werden, muss einer von uns nach oben gehen, zuhören und dann den anderen unten berichten", scherzt Bode. "Anschließend diskutieren wir darüber", ergänzt augenzwinkernd Schulte und stellt sofort klar: "Wir wollen uns nicht einmischen. Das soll kein Schattenkabinett sein." Der einstige Ortsbürgermeister wünscht sich, dass weitere frühere Ortsratsmitglieder, die schon vor längerer Zeit aus der Kommunalpolitik ausgeschieden sind, zu der Runde hinzustoßen.

Während ihres ersten Stammtisches haben die ehemaligen Ortsratsmitglieder natürlich "über alte Zeiten" geredet. Für Gesprächsstoff habe auch die im Ort brodelnde Gerüchteküche gesorgt, berichtete Schulte hinterher: "Wir haben die Gerüchte auf ihre eventuelle Wahrheit geprüft."

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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