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Einwohner wartet auf Antwort

Uetze Einwohner wartet auf Antwort

Den Katenser Ralf Hoyer stören die Raser vor seiner Haustür. In einer Mail an den Baufachbereichsleiter Sven Kuchenbecker schlägt er Fahrbahneinengungen als Geschwindigkeitsbremsen an den Ortseingängen in Katensen vor. Eine Antwort hat er bei Bürgermeister Werner Backeberg angemahnt.

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Die Mittelinsel am Katenser Ortseingang aus Richtung Dollbergen/Uetze ist für Autofahrer kein großes Hindernis.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Katensen. In seinem Schreiben schlägt Hoyer vor, wie in Hänigsen auf der Altmerdingser Straße auch in Katensen an beiden Ortseingängen aus den Richtungen Krätze und Dollbergen/Uetze wechselseitig die Fahrbahn einzuengen. Nach Hoyers Ansicht ist das "eine wirklich effektive Verkehrsberuhigung". "Die Einengungen haben sich in Hänigsen bewährt", bestätigt Rathaussprecher Andreas Fitz.

Auf der Katenser Hauptstraße gibt es zwar eine Mittelinsel nahe der Einmündung Tinnenstraße. Aber: "Sie ist eine Farce", meint Hoyer. Und am nördlichen Ortseingang gebe es überhaupt keine Verkehrsberuhigung. In seiner Mail stellt Hoyer mehrere Fragen. Er will wissen, weshalb in Hänigsen die Fahrbahn eingeengt wurde, ob Einwohner die Verkehrsberuhigung gefordert haben, was die Verengungen gekostet haben und wer die Kosten trägt. Eine Antwort hat er bei Backeberg angemahnt, weil er sieben Wochen darauf gewartet hat.

"Die Mail ist ins Leere gelaufen", sagt Fitz. Sein Kollege Kuchenbecker sei längere Zeit ausgefallen. In der Zeit habe anscheinend die Umleitung der Mails nicht geklappt. Hoyer bekomme jetzt eine Antwort. Die Gemeindeverwaltung leite die Fragen an die für Kreisstraßen zuständige Regionsverwaltung weiter.

Nach Auskunft des Regionssprechers Klaus Abelmann wurde die Fahrbahn auf der Altmerdingser Straße wechselseitig eingeengt, weil beim Ausbau der Ortsdurch die Vorfahrt an der Keuzung Sägemühlen-/Hennighuser/Rälingser/Altmerdingser Straße geändert wurde. Die  Region habe den unübersichtlichen Knotenpunkt in Absprache mit der Polizei und der Gemeinde Uetze umgestaltet. "Die Straßenäste Henighuser Straße und Altmerdingser Straße sind jetzt abknickende Vorfahrtsstraßen", betont Abelmann.

Die Kosten für die Fahrbahneinengungen gehörten zu den Ausgaben für den Ausbau der Ortsdurchfahrt, sagt Abelmann. Die Region habe rund 390.000 Euro aufbringen müssen. Der Bund habe 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten übernommen. Für die Gehwege habe die Gemeinde rund 200.000 Euro ausgegeben.

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Die beidseitigen Fahrbahneinengungen haben sich auf der Altmerdingser Straße in Hänigsen bewährt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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