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Viertes Schaf liegt tot auf der Weide

Uetze Viertes Schaf liegt tot auf der Weide

Die Angst der Obershagener Landwirte um ihre Tiere nach dem tödlichen Angriff auf drei Schafe ist mehr berechtigt gewesen: In der Nacht zu Donnerstag ist erneut ein Schaf gerissen worden. Auch diesmal sprechen etliche Indizien dafür, dass es ein Wolf war.

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Tobias Hartmann betrachtet eines der gerissenen Kamerunschafe.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Obershagen. Tatort war wie schon in der Nacht zum Dienstag die Weide des Nebenerwerblandwirts Tobias Hartmann. "Das Schaf ist halb aufgefressen worden", berichtet er. Seine Kamerunschafe hält Hartmann auf einer Weide in Nähe der Aussiedlerhöfe in den Osterwiesen hält. Von der ursprünglich zehnköpfigen Herde sind nur noch vier Tiere unversehrt. Neben den vier Schafen, die mit einem Kehlkopfbiss getötet wurde, wurde auch noch zwei Tiere von einem Wolf oder wildernden Hunden verletzt.

Gewissheit, ob ein Wolf oder ein wildernder Hund die Schafe erlegt hat, sollen DNA-Proben liefern, die Wolfsberater Thomas Behling genommen hat. Das Ergebnis der DNA-Untersuchungen wird nach Auskunft des niedersächsischen Wolfsbüros frühestens nach drei Wochen vorliegen. Die Dauer der Untersuchung hänge von der Qualität der Proben ab.

Eigentlich wollte Hartmann die verbliebenen Kamerunschafe längst auf eine andere Weide gebracht haben. Aber die Schafe seien so unruhig, dass er sie nicht einfangen könne, sagt der Obershagener. Er befürchtet nun, dass das Raubtier in den nächsten Nächten zurückkehren und nach und nach die verbliebenen Schafe erlegen wird.

Wie Hartmann machen sich auch die übrigen Obershagener Schafhalter Sorgen um ihre Tiere. "Da muss irgendwann etwas passieren", fordert Hartmann. Schafe dürfen nicht länger den streng geschützten Wölfen ausgeliefert sein.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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