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Das kleine Obershagen wächst am stärksten

Uetze Das kleine Obershagen wächst am stärksten

Die Einwohnerzahl der Gemeinde ist 2016 leicht auf 21 064 gestiegen. Damit lebten am 1. Dezember 66 Menschen mehr in Uetze und seinen Ortsteilen als zwölf Monate zuvor. „Wir sind damit zufrieden“, sagt Uetzes Rathaussprecher Andreas Fitz.

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Die Zahl der Einwohner in Dollbergen wird auch 2017 steigen. Auf zwei Grundstücken des Neubaugebiets am Pröbenweg sind schon die Bodenplatten gegossen.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Uetze. Zwar wachse Uetze längst nicht so stark wie Burgdorf, doch vor dem Hintergrund, dass der demografische Bericht einen Rückgang der Einwohnerzahl prognostiziert, sei diese Entwicklung beachtlich.
„Selbst in den kleinen Ortsteilen gibt es keinen Bevölkerungsschwund“, sagt Fitz. Nur in Uetze selbst lebten mit 7365 Einwohner Anfang Dezember 47 weniger als noch vor Jahresfrist.

Der Grund für diesen Rückgang: Die Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in der Stötzner-Schule wurde im Laufe des Jahres aufgelöst. Dort lebten zeitweise 200 Menschen, die alle als Uetzer Einwohner gemeldet waren. Im Saldo bedeutet das, dass auch Uetze Einwohner hinzugewonnen hat.

Die meisten Neubürger hat das kleine Obershagen 2016 hinzugewonnen. Das ist den neuen Baugebieten Alter Sportplatz und Mühlenbergsee geschuldet. In dem Ort leben derzeit 954 Menschen, 38 mehr als Anfang Dezember 2015.

Ein Plus von 33 auf 1433 Einwohner verzeichnet Eltze. Katensen hat 30  Einwohner hinzugewonnen. Das ist laut Fitz keine Auswirkung der Flüchtlingswelle. „Vielmehr sind mehrere Großfamilien nach Katensen gezogen“, erklärt der Rathaussprecher. Damit leben jetzt 794  Menschen in dem Dorf.

In Dollbergen ist die Einwohnerzahl um 20 auf 2367 gestiegen, in Schwüblingsen um neun auf 612 und in Hänigsen um acht auf 6033. In Altmerdingsen und Krätze ist sie mit 597 konstant geblieben. In Dedenhausen sank die Einwohnerzahl von 927 auf 923.

Das Ziel der Gemeinde ist laut Fitz, die Einwohnerzahl konstant zu halten und mit Augenmaß zu wachsen. Neue Baugebiete gibt es in Dollbergen. Im Schatten des neuen Lärmschutzwalls am Pröbenweg können neun Grundstücke bebaut werden – die ersten zwei Bodenplatten sind bereits gegossen. 40  Baugrundstücke entstehen südlich des Birkenwegs. „Damit dürfte Dollbergen rund 120 neue Bürger bekommen“, sagt Fitz.

Ansonsten soll vorerst nur die Ortschaft Uetze wachsen. „Hier sind neue Bauflächen erforderlich“, sagt Fitz. 2017 soll die Planung eines Neubaugebiets in Verlängerung des Katenser Wegs beginnen. Ansonsten verfolgt die Gemeinde nach wie vor die Strategie, Baulücken innerhalb der Ortslagen zu schließen. „Doch nicht alle Eigentümer wollen ihre Flächen verkaufen“, erklärt Fitz die eingeschränkte Handlungsmöglichkeit der Kommune.

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