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Elterninitiative erhält Qualitätssiegel

Uetze Elterninitiative erhält Qualitätssiegel

Auf diese Auszeichnung ist der Verein Waldkindergarten Uetze stolz: Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Elterninitiativen (BAGE) hat sowohl der Waldkindergartengruppe Die Grashüpfer als auch der Krippengruppe Die Fuhsestrolche das Gütesiegel „Elterninitiative mit Qualität“ verliehen.

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Große Freude in der Olen Dorpschaule: Auch die Krippe Fuhsestrolche hat das Qualitätssiegel bekommen, das die kleine Emma in die Kamera hält.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die BAGE hatte mehrere Kriterien überprüft, die ehrenamtliche Elterninitiativen erfüllen sollen. „Zum Beispiel muss gewährleistet sein, dass die Betreuungszeiten eingehalten werden“, sagt der Vereinsvorsitzende Benjamin Claaßen. Die Mitarbeiter müssten Fortbildungen besuchen. Eltern und Erzieherinnen müssten sich regelmäßig über den Entwicklungsstand der Kinder austauschen, nennt Claaßen ein weiteres Merkmal.

Nach seinen Worten sind derzeit alle Plätze im Waldkindergarten und in der Krippe belegt. „Wir haben bis 2017 mehr Anmeldungen als frei werdende Plätze“, berichtet Claaßen. Daher blicke der Verein optimistisch in die Zukunft Die Gemeinde will in Hänigsen eine Waldkindergartengruppe ein richten. Ratsmitglieder hätten Vorstandsmitglieder angesprochen, ob nicht der Verein die Trägerschaft übernehmen wolle, sagt Claaßen. „Wohl überlegt sind wir dem Vorschlag nicht gefolgt“, betont Claaßen. „Die zusätzliche Vorstandsarbeit wäre ehrenamtlich nicht mehr zu leisten“, gibt der Vereinschef zu bedenken.

In der Mitgliederversammlung wurden alle Vorstandsmitglieder bis auf Kassenwartin Sabrina Kast bestätigt. Sie schied aus dem Vorstand aus, weil sie kein Kind mehr im Waldkindergarten hat. Neuer Kassenwart wurde Malte Butzlaff. In seinem Jahresrückblick hob Claaßen hervor, dass die Grashüpfer einen neuen Bauwagen haben. Den hätten Eltern in mehreren 100 Stunden hergerichtet. Die Gemeinde habe die Anschaffung mit 12 500 Euro gefördert.

Claaßen berichtete von einer harmonischen Nachbarschaft der Fuhsestrolche in der Olen Dorpschaule mit der Erstaufnahmeeinrichtung in der früheren Stötzner-Schule. Weil die Krippe über den Schulhof erreichbar gewesen sei, hätten hin und wieder neugierige Flüchtlingskinder bei den Fuhsestrolchen vorbeigeschaut. „Das war nicht weiter schlimm“, sagt Claaßen. Die Gemeinde hat inzwischen einen neuen Zugang zur Krippe von der Nordmannstraße geschaffen.

Von Friedrich Schiller

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