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Entwarnung: Kein Öl auf dem Graben

Dollbergen Entwarnung: Kein Öl auf dem Graben

Es ist definitiv kein Öl gewesen, das am Sonntag auf einem Zufluss der Fuhse schwamm, sondern eine Substanz, die „absolut abbaufähig ist“, sagte am Montag Dollbergens Ortsbrandmeister Thomas Rolle.

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Quelle: Symbolbild

Uetze. Es sind die Rückstände eines sogenannten Bioblockers gewesen, wie er auch zur Reinigung von Gartenteichen eingesetzt werde. Die Feuerwehr hat die Ölsperren auf dem Graben, der südlich der Eddesser Landstraße in die Fuhse fließt, deshalb schon wieder abgebaut.

Im Wasser schwimmen demnach nur noch vereinzelt Brocken mit Algenschlamm. „Man findet so gut wie nichts mehr“, sagte auch Peter Schillhofer, Umweltsachbearbeiter im Uetzer Rathaus, der sich am Montag vor Ort informierte. Bei der Zersetzung organischen Materials entstehe oft ein ölfilmartiger Belag, weiß er aus Erfahrung.

Die Aldölraffinerie hatte den Bioblocker genutzt, um einen Kühlturm zu säubern. „Um den Reinigungsprozess zu beschleunigen, haben wir mit frischem Wasser nachgespült. Dadurch war die Menge zu groß, die in das als Pflanzenkläranlage angelegte Becken am Bahnhof lief, sodass dieses überschwappte“, erklärte Detlev Bruhnke, technische Geschäftsführer bei Avista. Dadurch wurde der Algenschlamm, der sich an der Wasseroberfläche sammelt, in den Graben geschwemmt.dt

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Von Redakteur Anette Wulf-Dettmer

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