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Erntedank wird erstmals mit Markt gefeiert

Uetze Erntedank wird erstmals mit Markt gefeiert

Buntes Treiben herrschte gestern in einer kleinen Budenstadt vor der Johannes-der-Täufer-Kirche. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Uetze/Katensen hatte das Erntedankfest erstmals mit einem Markt gefeiert.

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Laura Möbius, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Kinderkirche, verkauft am Stand der Kirchengemeinde Äpfel.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Auf der Rasenfläche saßen Menschen an Tischen und aßen Bratwurst oder tranken Kaffee. Drum herum hatten die Kirchengemeinde, Vereine und andere Institutionen Stände aufgebaut.Am Stand der Kirche verkauften Laura Möbius und Anette Sorgler Äpfel, Marmeladen und Stauden. Andere ehrenamtliche kirchliche Helfer grillten Bratwürste und schenkten Getränke aus.

Mit dabei war auch die Adventgemeinde. An ihrem Stand lagen Bibeln zum Lesen aus. Gleich nebenan drehte sich beim Sozialverband (SoVD) ein Glücksrad. „Bei uns können Erwachsene passend zum Erntedankfest Blumensamen gewinnen. Für Kinder haben wir Gummibärchen“, berichtete die Vorsitzende Christa Huwald. Familienhaus und Freibadförderverein luden gemeinsam Jungen und Mädchen zum Basteln ein, die Feuerwehr zu Wasserspielen.

„Wir suchen Paten“, sagten Patricia Garriock und Claudia Ruhs vom Verein Landungsbrücke. Dieser Verein betreut junge Flüchtlinge. Die Paten könnten sich zum Beispiel mit Flüchtlingen Ausstellungen anschauen oder mit ihnen Radtouren machen, erläuterten die Vorstandsmitglieder.

Begonnen hatte das Fest mit einem Gottesdienst in der Johannes-der-Täufer-Kirche, deren Altarraum mit einer Erntekrone, Blumen, Maispflanzen, Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbissen und anderen Früchten geschmückt war. Die Jugendkantorei hatte den Gottesdienst mitgestaltet. Während des anschließenden Marktes musizierten der Feuerwehrmusikzug und ein Ensemble der Musikschule.

Der Erlös aus dem Kuchen-, Bratwurst- und Getränkeverkauf soll in ein Diakonieprojekt zur Flüchtlingssozialarbeit der Kirche fließen. Für dieses Projekt, das spätestens am 1. Januar 2016 beginnen soll, ist ein Zuschuss bei der Kommune beantragt.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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