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Fahrer vermeiden Umleitung und nutzen Abkürzung

Uetze Fahrer vermeiden Umleitung und nutzen Abkürzung

Ungezählte Autos passieren seit einer Woche die Straßen Schafstallweg und Am Schachtacker: Die Fahrer vermeiden die Umleitung wegen der gesperrten Bundesstraße 188, die vom Kreuzkrug bis Sorgensen reicht. 

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Der Fahrbahnrand der Straße Am Schachtacker ist nach einer Woche komplett zerfahren.

Quelle: Bismark

Uetze. „Das ist eine weiträumige Strecke, die viele vermeiden wollen“, sagt Jan Schultz, als Teamleiter im Uetzer Rathaus für das Bürgerbüro, Ordnung und Verkehr verantwortlich.

„Wir hatten die Ausweichroute über die Feldwege ursprünglich als Zugeständnis für Regiobus gewählt, weil den Bussen die große Umleitung nicht zuzumuten ist“, sagt Schultz und fügt hinzu, die Gemeinde habe die Bauarbeiten bewusst in die Herbstferien legen lassen, um die Belastung für alle Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass nicht nur die Busse, sondern auch Autofahrer die deutlich kürzere Route zum Umfahren der Baustelle nutzen. „Ortskundige wählen von vornherein diese Tour, Ortsfremde lassen sich vom Navigationsgerät dort lotsen“, weiß Schultz aus den vergangenen Tagen. Diese Beobachtung teilen auch Anwohner, denen Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Bayern oder Schleswig-Holstein aufgefallen sind.

Zunehmend fahren aber auch Lastwagen über die kleinen Straßen, die für diese Verkehrsbelastung nicht ausgelegt sind. „Und das, obwohl die Strecke für Lastwagen gesperrt ist“, sagt Schultz. Die großen und schweren Fahrzeuge hinterlassen inzwischen deutlich sichtbare Spuren in den unbefestigten Randbereichen. „Der Bauhof der Gemeinde hat bereits einige Schäden beseitigen müssen“, berichtet der Teamleiter. Doch es kämen ständig neue hinzu.

„Wir werden wohl die Seitenräume neu herstellen lassen müssen.“ Wie hoch der Schaden letztlich sein werde, könne derzeit niemand sagen. Das lässt sich wohl auch erst nach Sonnabend, 31. Oktober, sagen, wenn die Bauarbeiten, die Sperrung und die Umleitung beendet werden sollen. Unklar sei auch, ob und in welchem Umfang sich das Land an den Kosten beteiligen werde - schließlich hat dessen Behörde die Bauarbeiten und die Umleitung an der Bundesstraße 188 in Auftrag gegeben.

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