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Feuer vernichtet Unterholz im Beerbusch

Uetze Feuer vernichtet Unterholz im Beerbusch

Bei der anhaltenden Trockenheit war es wohl nur eine Frage der Zeit: Am Mittwochabend hat der Beerbusch bei Katensen gebrannt. Die Feuerwehr hat mit ihrem schnellen Einsatz größeren Schaden verhindert.

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Feuerwehrleute löschen den Waldbrand im Beerbusch.

Quelle: Feuerwehr

Katensen. Gegen 17 Uhr hatte ein Einwohner aus Katensen Rauch im Beerbusch in der Nähe des Verbindungsweges Katensen-Schwüblingsen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. "Zuerst hieß es nur: Böschungsbrand am Wegesrand", berichtet Uetzes Gemeindebrandmeister Tobias Jacob. Die Einsatzleitstelle habe nach einem weiteren Notruf die Meldung in Waldbrand korrigiert.

Deshalb wurden nicht nur die Ortsfeuerwehren Katensen, Dollbergen und Schwüblingsen, sondern auch die aus Uetze, Hänigsen und Immensen gerufen. Beim Einsatz bewährte sich das neue Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W aus Schwüblingsen, das zusätzlich zur Grundausstattung 600 Meter Schlauch an Bord hat. Damit legten die Schwüblingser Einsatzkräfte über etwa 300 Meter eine Schlauchleitung von einem landwirtschaftlichen Beregnungsbrunnen zum Brand. Außerdem hätten die Tanklöschwagen der der Dollberger und Uetzer die Versorgung mit Löschwasser sichergestellt, sagt Timo Seffer, Pressewart der Gemeindefeuerwehr,

"Der Wind aus südlicher Richtung hat die Löscharbeiten erschwert", berichtet Seffer. Der habe das Feuer in den Wald gedrückt. Trotzdem hätten die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle bekommen. Sie haben allerdings nicht verhindern können, dass auf rund 1500 Quadratmetern das Unterholz verbrannte.

Laut Seffer konnte die Ortsfeuerwehr Uetze nach einer Stunde wieder einrücken. Die Feuerwehrleute aus Dollbergen, Schwüblingsen und Katensen seien noch bis 18.45 Uhr mit Nachlöscharbeiten beschäftigt gewesen. Die Einsatzkräfte aus Hänigsen und Immensen hätten überhaupt nicht eingreifen müssen.

"Im Beerbusch gibt es in besonders gefährdeten Bereichen ausreichend Hydranten oder Löschwasserbrunnen", sagt Gemeindebrandmeister Jacob. Im Notfall könne die Feuerwehr wie am Mittwochabend landwirtschaftliche Brunnen nutzen. Die seien den Ortsfeuerwehren bekannt.

"Wir haben immer noch die zweithöchste Waldbrandstufe", betont Jacob. Daher sollten Autofahrer keine Kippen aus dem Fahrzeug werfen. Außerdem sei ein offenes Feuer im Wald tabu. Was das Feuer im Beerbusch ausgelöst hat, ist nicht bekannt.

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