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Flüchtlinge im Sportverein willkommen

Uetze Flüchtlinge im Sportverein willkommen

Die Gemeinde Uetze kann noch nicht den geplanten Dorftreff im Klubheim des TSV Dollbergen eröffnen. Sie hat noch keine Förderzusage erhalten. Daher hat sie zunächst mit dem Sportverein und dem Arbeiter-Samariter-Bund einen Kooperationsvertrag zur Flüchtlingsbetreuung im Sportheim abgeschlossen.

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Im Dollberger Sportheim - in der Tür TSV-Vorsitzender Jürgen Buchholz - will die Gemeinde einen Dorftreff eröffnen.

Quelle: Freidrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Die Kommune habe den Vertrag geschlossen, damit die Flüchtlinge aus der Dollberger Notunterkunft ab sofort Sport treiben und im Klubheim Sprachunterricht und gesellige Zusammenkünfte stattfinden können, sagt die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch. Nach Auskunft des TSV-Vorsitzenden Jürgen Buchholz haben Vorstandsmitglieder und die Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch die Asylbewerber am Donnerstag durch das Klubheim geführt. "Dabei haben wir die Regeln angesprochen, die wir haben", berichtet Buchholz.

"Am Freitag wollen Flüchtlinge zu unserer Hobbyfußballgruppe kommen. Es sind einige dabei, die in ihrer Heimat in einem Verein gespielt haben", sagt er. Knebusch hat den Helferkreis, der sich ehrenamtlich um die Bewohner der Sammelunterkunft kümmern will, für Montag, 21. März, zu einer Besprechung ins Sportheim eingeladen. Die Helferzahl ist laut Knebusch inzwischen auf 56 Freiwillige angewachsen.

"Das ist noch kein dorfgemeinschaftlicher Treffpunkt", stellt Tesch klar. Schwerpunkt des Dorftreffs solle zwar die Integration sein. Aber darüber hinaus seien weitere Angebote wie ein Mütterstammtisch, ein Spielkreis und eventuell auch Ganztagsangebote für Grundschüler geplant. Tagsüber werde zudem noch kein Sozialpädagoge anwesend sein.

Der Dorftreff soll unter der Bedingung den Betrieb aufnehmen, dass die Gemeinde drei Jahre lang 25.000 Euro aus dem Bundesprogramm für ländliche Entwicklung bekommt. Die jährlichen Kosten schätzt die Verwaltung auf 40.000 Euro. "Dann müssten wir 15.000 Euro zuschießen", rechnet Tesch vor. Bisher habe die Gemeinde nur einen Zwischenbescheid von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bekommen, dass die Bearbeitung des Antrags noch einige Zeit dauere.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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