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Flüchtlinge vertreiben maskierte Störenfriede

Einschüchterung schlägt fehl Flüchtlinge vertreiben maskierte Störenfriede

Mehrere Flüchtlinge haben sich am Sonnabend in Uetze erfolgreich gegen drei betrunkene und maskierte Männer im Ortsteil Hänigsen verteidigt. Die Störenfriede wollten in der Unterkunft der Flüchtlinge Unruhe stiften, flüchteten aber, als sich die tschetschenischen Flüchtlinge zur Wehr setzten.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hänigsen. Die drei Männer im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, die aus Celle stammen sollen, waren gegen 22.30 Uhr an der Unterkunft an der Wathlinger Straße erschienen, offenbar um die Bewohner in Unruhe zu versetzten. Sie zogen sich Sturmhauben über die Köpfe und klingelten an mehreren Wohnungstüren.

Vermummte ergreifen die Flucht

Doch die Flüchtlinge, die nach Informationen der HAZ aus Tschetschenien nach Deutschland geflüchtet waren, ließen sich von den Störenfrieden nicht einschüchtern. Mehrere Bewohner kamen aufgebracht aus den Unterkünften. Es entstand zunächst eine lautstarke, verbale Auseinandersetzung, auf die Anwohner aufmerksam wurden und die Polizei verständigten. Die Vermummten ergriffen daraufhin die Flucht. Ein 30-jähriger Flüchtling nahm, obwohl er barfuß war, da er in der Eile versäumt hatte, seine Schuhe anzuziehen, die Verfolgung der Männer auf. Den 20-jährigen Täter konnte er einholen und aufhalten. Dabei verletzten sich beide Männer leicht. Sie wurde mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Polizei nimmt Täter fest

Die Polizei konnte wenig später die beiden Begleiter des 20-Jährigen in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingswohnheims festnehmen. Alle drei sind der Polizei hinlänglich bekannt. Einer der Tatverdächtigen soll in der Vergangenheit wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen aufgefallen sein. Jetzt müssen sich die jungen Männer wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Der 30-jährige Tschetschene konnte bislang noch nicht vernommen werden.   

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