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Schüler frühstücken noch gesünder

Uetze Schüler frühstücken noch gesünder

Einmal im Monat bietet der Förderverein der Uetzer Grundschule ein gesundes Schulfrühstück an. "Wie können wir es noch gesünder machen?" hat sich der Vorsitzende Andreas Paga gefragt. Die Diätassistentin Sonja Steinkirchinger hat der Gruppe, die das Büfett zubereitet, Tipps gegeben.

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Die Diätassistentin Sonja Steinkirchinger (von links) und die Mütter Nasire Tayan und Natalie Korejwok bereiten in der Schulküche arabisches Brot für das Frühstück zu.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Wir haben den Vollkornanteil erhöht", sagte Steinkirchinger. Die Frühstücksgruppe habe mehr Vollkornbrote und -brötchen eingekauft als bisher. "Brotescheiben und Brötchenhälften werden hübsch dekoriert, damit der Anreiz für die Kinder größer ist, sie zu essen", fügte Birgit Paga hinzu, unter deren Leitung in der Regel bis zu zehn Mütter die Vormittagsmahlzeit zubereiten.

Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bei den Gemüsespießen die Würstchen nach und nach durch Käse zu ersetzen. So gab es am Mittwoch Spieße, die aus Paprika, Tomaten und Gouda bestanden. "In Käse ist mehr Calcium und hochwertiges Eiweiß als in Würstchen", erklärte die Diätassistentin. Zudem enthielten die Würstchen viel Phosphat, gibt sie zu bedenken. Auf Steinkirchingers Rat hin hat Paga auch weniger Mortadella und stattdessen Putenbrust eingekauft. "So ist das Frühstück fettärmer."

Steinkirchinger hat nicht viele Verbesserungsvorschläge unterbreiten müssen. "Hier lief schon vieles super", sagte sie. So hatten die Mütter auch bisher schon Vollkornwaffeln gebacken, Erdbeerdrinks gemixt und selbst Kakao angerührt. "Es gibt auch viel Obst", stellte die Diätassistentin fest. Im Obst seien nicht nur Vitamine und Mineralstoffe. "In den vergangenen Jahren hat man erkannt, dass sekundäre Pflanzenstoffe drin sind, die unter anderem Krebs vermeiden", erläuterte Steinkirchinger. Gut findet sie, dass die Mütter arabisches Brot anbieten: "Dadurch erhält das Ganze einen internationalen Touch."

Ein Ziel des Schulfrühstücks ist, die Kinder zu animieren, regelmäßig zu frühstücken. "Viele Kinder kommen ohne Frühstück zur Schule", berichtete Paga. Wenn die Jungen und Mädchen in der Schule gesunde Speisen äßen, erführen sie, wie lecker diese seien.

Um Gesundheitserziehung geht es auch in dem Unterrichtsprogramm Klasse 2000, das die Pronova BKK in den ersten Klassen der Uetzer Grundschule finanziert. Diese Krankenkasse hat Steinkirchinger als Beraterin für das Schulfrühstück engagiert.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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