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Kinderdorf schlägt seine Zelte im Batze auf

Uetze Kinderdorf schlägt seine Zelte im Batze auf

In den nächsten zwei Wochen wird im Uetzer Freibad Trubel herrschen - unabhängig davon, ob der Sommer zurückkommt. Denn ab Montag, 17. Juli, werden die Mädchen und Jungen des Feriencamps "Eine Welt ein Dorf" das Gelände erobern - und zwar montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr.

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Zwei Wochen lang werden rund 50 Jungen und Mädchen ihre Tage im Freibad Uetze verbringen.

Quelle: privat

Uetze. "Wir sind total ausgebucht", sagt Anna Schofeld vom Team Jugend im Rathaus. Sie betreut gemeinsam mit fünf hauptamtlichen Jugendpflegern und vier bis fünf ehrenamtlichen Jugendleitern, die "von uns ausgebildet wurden", das Feriencamp der Gemeinde . In der erste Woche werden 51 Kinder, in der zweiten 53 in das "Eine-Welt-Dorf" einziehen. Insgesamt sind des 80 Kinder, denn einige kommen in beiden Wochen.

Es sind laut Schofeld zahlreiche Kinder dabei, die noch nicht gut Deutsch sprechen können. Während der Schulzeit besuchen sie das Sprachförderprogramm an den Schulen in der Gemeinde. "Damit sie auch in den Ferien dranbleiben, werden sie in das Camp eingeladen", erklärt Schofeld. Zudem könne ein ehrenamtlicher Jugendleiter bei Bedarf als Übersetzer einspringen.

Die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 13 Jahren werden ihr Camp wie ein Dorf größtenteils selbst organisieren. "Am ersten Tag stellen wir gemeinsam die Regeln für das Dorf auf, und es wird ein Bürgermeister gewählt", sagt Schofeld. Danach sind am Montag Kennlernspiele geplant, und "wir wollen Nessi, unser großes Wasserspielzeug, aufbauen".

Wasser wird - wie kann es anders sein in einem Bad - eine zentrale Rolle spielen. "Jeden Tag kann gebadet werden. Das kommt bei den Kindern besonders gut an", weiß Schofeld. Darüber hinaus werde es täglich Schwimmtraining geben. "Denn wir haben über 20 Nichtschwimmer dabei."

Der Schwimmunterricht wird in den Sport-Workshop integriert. Er ist einer von vier Workshops in der Campwoche. Die Kinder werden dafür in vier Gruppen eingeteilt und wechseln jeden Tag den Workshop. Einer kümmert sich um die Verpflegung. Die Kinder kochen nicht das Mittagessen, das liefert das benachbarte Familienhaus. Zu ihren Aufgaben gehört es, für den Nachmittag kleine Snacks zuzubereiten. "Sie sollen regionales und saisonales Essen kennenlernen", sagt Schofeld. Deshalb ist neben anderen Ausflügen auch ein Besuch des Wochenmarkts geplant.

Zum Abschluss werden am 28. Juli, 15 Uhr, die Eltern zu einem kleinen Fest erwartet, bei dem auch die selbst recherchierte und geschriebene Campzeitung präsentiert wird.

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