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Freibadgenossen wollen Erbbauvertrag

Uetze Freibadgenossen wollen Erbbauvertrag

Der Vorstand der Freibadgenossenschaft will die Planungen für den Schwimmbadumbau vorantreiben. Er will zunächst mit den Gemeindebetrieben einen Erbbaurechtsvertrag abschließen.

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Die Ziele sind, die Kosten im Freibad zu senken, die Technik auf den neuesten Stand zu bringen und die Energiekosten erheblich zu senken.

Quelle: Symbolbild

Uetze. Nachdem sich der Vorstand der Uetzer Freibadgenossenschaft personell verstärkt hat, will er die Planungen für den Umbau des Schwimmbads vorantreiben. Um bauen zu können, will er zunächst mit den Gemeindebetrieben, denen das Freibadgelände gehört, einen Erbbaurechtsvertrag abschließen.

Bislang hat das gemeinnützige Unternehmen das Bad gepachtet. „Wir streben jetzt wie die Hänigser Genossenschaft ein Erbbaurecht an“, sagt Vorstandsmitglied Joachim Hasberg. Der Vorstand habe deshalb bereits Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen. Parallel dazu hätten sich die neuen Vorstandsmitglieder Jens Erfens, Elke Finger und Michael Kropp, die seit dem Herbst Hasberg, Monika Kohlmeier und Diethart Smolenga unterstützen, in die bisher vorliegenden Entwürfe für den geplanten Umbau eingearbeitet.

Bislang ist vorgesehen, das Nichtschwimmerbassin aufzugeben und das Schwimmerbecken in ein kombiniertes Schwimmer-/Nichtschwimmerbecken umzugestalten. Die Ziele sind, die Kosten zu senken, die Technik auf den neuesten Stand zu bringen und damit auch die Energiekosten erheblich zu senken.

Die Wasserpumpen sind nicht nur wegen der großen Wassermenge, die sie umwälzen müssen, Stromfresser. Wegen der veralteten Technik können sie auch nicht gezielt gesteuert werden. Außerdem hat die Heizung schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel. Die Durchströmung des Nichtschwimmerbeckens entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. „Trotzdem haben wir gute hygienische Werte“, sagt Hasberg.

Weil ein sogenannter Schwallwasserbehälter fehlt, kann die Genossenschaft nicht das Wasser aufbereiten, das über den Beckenrand schwappt. Weil es in die Kanalisation fließt, muss die Genossenschaft dafür Abwassergebühren zahlen - und das nicht zu knapp.

Sanierungsbedarf besteht laut Hasberg auch, weil ständig Reparaturkosten anfallen. So lösen sich alle Jahre wieder im Winter Fliesen von den Beckenwänden.

Friedrich-Wilhelm Schiller

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