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Eiche droht auf Bahn zu stürzen

Dollbergen Eiche droht auf Bahn zu stürzen

Mehr als zwei Stunden haben 26 Feuerwehrleute am Sonntagmittag eine gut 25 Meter hohe Eiche abtragen müssen, die auf die Gleise der Bahnstrecke Hannover-Wolfsburg zu fallen drohte.

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Über Stunden müssen 26 Feuerwehrleute die gut 25 Meter hohe Eiche abtragen, die auf die ICE-Strecke zwischen Hannover und Wolfsburg zu fallen droht.

Quelle: Feuerwehr

Dollbergen/Immensen. Einer Spaziergängerin fiel am Morgen auf, dass ein alter Eichenstamm in der Mitte gespalten war. „Das sah aus wie ein Schaden nach Blitzeinschlag, nur dass es keiner war“, sagte Jens Blenk, der als stellvertretender Gemeindebrandmeister den Einsatz an Bahntrasse zwischen Dollbergen und Immensen leitete.

Die Passantin alarmierte um 10.06 Uhr die Bundespolizei, die wiederum mit einem Bahn-Mitarbeiter und Thomas Rolle, Ortsbrandmeister in Dollbergen, die Einsatzstelle überprüften. „Weil die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gewährleistet war, wurde entschieden, dass die Feuerwehr den Baum beseitigen soll“, sagte Blenk, und Rolle verwies auf angekündigte Gewitter mit Böen: „Das Astwerk ragte nur noch in Richtung Bahnstrecke.“ Deshalb wurde die Feuerwehr Dollbergen etwa eine Stunde später mit Vollalarm und die Feuerwehr Hämelerwald mit der Drehleiter zur Unterstützung gerufen. Die Dollbergener rückten nach Aussage Blenks mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften aus, die Feuerwehr Hämelerwald mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug sowie vier Mitgliedern.

Bei praller Hitze mussten die Feuerwehrleute zunächst abgestürztes Astwerk beseitigen, so dass die Drehleiter aus Hämelerwald an den beschädigten Baum heranfahren konnte. Dann sperrte ein Notfallmanager der Bahn das Gleis in Richtung Hannover für 40 Minuten komplett und erdete die Bahnstrecke, ehe die Einsatzkräfte von der Drehleiter aus erst die Krone und dann den Stamm Stück für Stück mit Kettensägen abtragen konnten.

Nennenswerte Verspätungen im Zugverkehr gab es nach Aussage einer Bahnsprecherin nicht, auch wenn die Züge während der Arbeiten nur mit Tempo 40 fahren konnten. Während der eingleisigen Vollsperrung seien die Züge auf dem Gegengleis gefahren, sagte sie.

Für die Feuerwehr, Bahnbeschäftigte und Bundespolizisten endete der Einsatz nach Aussage Blenks gegen 13.40 Uhr.

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