Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Gemeinde braucht für Krippen neues Personal

Uetze Gemeinde braucht für Krippen neues Personal

Trotz eines Fehlbetrags von fast acht Millionen im Haushaltentwurf für 2014 schlägt die Verwaltungsspitze vor, im nächsten Jahr sage und schreibe 24,75 zusätzliche Stellen einzurichten. Entscheiden muss letztlich der Rat.

Voriger Artikel
Zugezogener engagiert sich für Gemeinschaft
Nächster Artikel
Zweite Pfarrstelle wieder besetzt

Im neuen Rathaus an der Marktstraße hat die Verwaltung der heutigen Gemeinde Uetze seit 1995 ihren Sitz. Schiller

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Allein 11,75 neue Arbeitsplätze sind für die Betreuung von Kindern bis sechs Jahre vorgesehen. 2014 soll die neue Kindertagesstätte mit Familienzentrum am Uetzer Freibad in Betrieb gehen. Außerdem ist geplant, die Kindertagesstätte Villa Kunterbunt in eine Krippe umzuwandeln. Die Einstellung von Springerkräften soll die Aufrechterhaltung der Kinderbetreuung sichern. Bis auf die Tagesstätten des Waldkindergartens betreibt die Gemeinde alle Kitas selbst.

Aber auch die Einrichtung eines offenen Ganztagsangebots an der Uetzer Grundschule und einer Integrierten Gesamtschule am Schulzentrum erfordert zusätzliches Personal. Zudem nehmen die Anmeldungen für die offene Ganztagsschule an der Grundschule Hänigsen und am Schulzentrum zu. Für diesen Bereich sind insgesamt 5,5 zusätzliche Stellen vorgesehen.

Für die Leitung des Fachbereichs Zentrale Dienste soll wieder eine Stelle eingerichtet werden. Die Leitung hatte der Erste Gemeinderat Achim Husemann übernommen, nachdem der frühere Fachbereichsleiter Gerhard Baars in Altersteilzeit gegangen war. Im Gegenzug sollen zwei Stabsstellen im Verwaltungsvorstand wegfallen.

Wegen der IGS und anderer Projekte wie die Sportentwicklungsplanung soll künftig ein bisheriger Auszubildender das Team Schule der Verwaltung verstärken. Die steigende Zahl der Asylbewerber erfordert aus Verwaltungssicht eine Aufstockung des Teams Soziales.

Außerdem sind im Stellenplanentwurf noch 4,5 neue Stellen für die Kernverwaltung - unter anderem für das Familienbüro, wo immer mehr Arbeit anfällt - und zwei für den Eigenbetrieb Gebäudeservice ausgewiesen.

Kommentar von Friedrich-Wilhelm Schiller

Den Rotstift ansetzen

In Burgdorf haben sich Verwaltung und Rat bei den vorigen Haushaltsberatungen um zwei Gärtnerstellen gestritten. Der Rat setzte sich schließlich durch und strich sie. Natürlich ist es das gute Recht der Uetzer Verwaltungsspitze, zusätzliches Personal zu fordern. Genauso haben die politischen Gremien aber auch das Recht, jede vorgeschlagene zusätzliche Stelle kritisch zu hinterfragen. Angesichts der Haushaltsprobleme der Gemeinde müssen die Politiker den Mut aufbringen, hier und da den Rotstift anzusetzen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

doc6wbp45howj6176obldow
Schützinnen schlagen sich wacker

Fotostrecke Uetze: Schützinnen schlagen sich wacker