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Gemeinde mietet Neubau an der Kaiserstraße

Uetze Gemeinde mietet Neubau an der Kaiserstraße

Die Gemeinde wird das Büro- und Wohngebäude, das die Firma Rahlfs Immobilien an der Kaiserstraße baut, für fünf Jahre mieten. Das hat der Betriebsausschuss der Kommune beschlossen. Das Mietverhältnis beginnt am 1. Juli.

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Die Gemeinde wird den Neubau an der Kaiserstraße für das Team Organisation und Personal und die Unterbringung von Flüchtlingen mieten.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Nach Auskunft von Bürgermeister Werner Backeberg wird ein Teil des Teams Organisation und Personal der Gemeindeverwaltung in die Büros im Erdgeschoss einziehen. Diese Einheit wurde ausgewählt, weil sie interne Aufgaben erfüllt und somit wenig Publikumsverkehr hat. Im Erdgeschoss ist laut Backeberg Platz für elf Arbeitsplätze.

Damit wird nach seinen Worten die Raumnot im Rathaus allenfalls etwas gelindert, aber nicht beseitigt. "Wir benötigen eigentlich 28 weitere Arbeitsplätze", sagt der Bürgermeister. Um derzeit alle Verwaltungsmitarbeiter im Rathaus unterbringen zu können, sind im vorigen Jahr die beiden Sitzungszimmer in Büros umgewandelt. "Eines werden wir nach dem 1. Juli wieder als Sitzungszimmer nutzen können. Ob wir das mit dem zweiten auch machen können, wissen wir noch nicht", sagt Backeberg. Rat und Verwaltung wollten die nächsten fünf Jahre nutzen, um eine endgültige Lösung für die Beseitigung der Raumnot im Rathaus zu finden.

In den Wohnungen im Obergeschoss und im ausgebauten Dachgeschoss will die Gemeinde zunächst einmal Flüchtlinge unterbringen. "Es kann keiner vorhersagen, wie viele noch kommen werden", sagt Backeberg. Das mache die Planung für die Kommunen so schwierig. Der Uetzer Bürgermeister rechnet damit, dass Familien von syrischen Flüchtlingen, die bereits in Uetze sind, nachziehen werden. Wenn die Verwaltung die Wohnungen nicht mehr für die Flüchtlingsunterbringung benötigt, will sie sie als normale Sozialwohnungen nutzen.

Das neue Büro- und Wohngebäude wird auf dem Grundstück errichtet, auf dem 2005 ein V-Markt abgerissen wurde. Dieser hatte zuvor mehrere Jahre leer gestanden. Ursprünglich war einmal geplant, an der Stelle unter Einbeziehung von Nachbargrundstücken ein neues Geschäftshaus zu bauen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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