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Kritik: Stichstraßen sind zu schmal

Uetze Kritik: Stichstraßen sind zu schmal

Ratsmitglieder und Gemeindebrandmeister Tobias Jacob befürchten Probleme bei Feuerwehreinsätzen in den Stichstraßen des geplanten Baugebiets am Birkenweg in Dollbergen. Trotzdem empfahl der Ratsausschuss für Planung, mit der vorgezogenen Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan zu beginnen.

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Über den ausgebauten Abschnitt des Birkenwegs (im Vordergrund) soll das neue Baugebiet in Dollbergen erschlossen werden. a

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Geplant ist, das Baugebiet mit 41 Grundstücken von der Bahnhof- und der Ackersbergsraße aus zu erschließen. Die Erschließungsstraße soll von der Bahnhofstraße zunächst über den ausgebauten Abschnitt des Birkenwegs führen und dann nach Süden in das Baugebiet abknicken. In Höhe des Siekskamps soll ein Platz entstehen. Von dort aus führt die Erschließungsstraße weiter zur Ackersbergstraße. Von diesem Straßenabschnitt sollen drei fünf Meter breite Stichstraße abzweigen.

"Reicht eine Breite von fünf Metern aus, um mit Rettungsfahrzeugen in die Stichstraßen zu fahren?", wollte Jens Edler-Krupp (SPD) wissen. "Darüber bin ich auch gestolpert. Das sieht mir arg gefährlich aus", antwortete Gemeindebrandmeister Jacob. Feuerwehrautos könnten bei dieser geringen Breite kaum zu den hinteren Grundstücken gelangen.  

Diese Befürchtung teilte auch Reinhard Bührig (SPD). Er habe sich im Gemeindegebiet mehrere Sackgassen angesehen. Die meisten seien so zugeparkt gewesen, dass Rettungsfahrzeuge dort nicht hätten fahren können. Friedrich-Wilhelm Homann (Freie) bemängelte, dass die Sackgassen keine Wendehammer bekommen sollen.

In dem Baugebiet sollen Einfamilienhäuser entstehen. Nur an der Ackersbergstraße soll der Bau von zweigeschossigen Mehrfamilienhäusern möglich sein. Im gesamten Baugebiet sollen Flachdächer erlaubt sein. "Flachdächer sagen mir überhaupt nicht zu", sagte Hans-Hermann Brockmann (Gemeinsam für Eltze). Georg Beu (Grüne) plädierte dafür, Flachdächer für die mehrgeschossigen Gebäude auszuschließen.

Nach Peter Pawlitzas (CDU) Ansicht ist das Baugebiet relativ groß. Er regte daher an, es in mehren Abschnitten zu erschließen. Der Ausschussvorsitzende Werner Hübner (CDU) wies darauf hin, dass die Anregungen noch während der Öffentlichkeitsbeteiligung in den Vorentwurf eingearbeitet werden könnten.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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