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Genossenschaft saniert ihr Freibad

Hänigesen Genossenschaft saniert ihr Freibad

Mit einem sanierten Nichtschwimmer- und einem neu gestalteten Planschbecken will die Hänigser Freibadgenossenschaft in die Saison 2016 gehen. Damit alles rechtzeitig fertig wird, laufen die Umbauarbeiten bereits jetzt auf vollen Touren.

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Es geht los: Die Bauarbeiter Jan Becker (links) und Lukas Kaspar nehmen die Pflastersteine am Nichtschwimmerbecken auf.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. „Die Firma Leymann hat pünktlich am 5.Oktober angefangen“, berichtet Manfred Eberl, Vorstandsmitglied der Badgenossenschaft. „Wir haben zunächst die Baustelle eingerichtet und die vorbereitenden Arbeiten gemacht“, sagt Polier Nils Kammacher. Er und seine Kollegen haben zum Beispiel die Hecke neben dem Nichtschimmerbecken gerodet. Gestern haben sie die Pflastersteine der Beckenumrandung aufgenommen. Eine Baustraße, die von der Straße Am Fließgraben auf das Freibadgelände führen soll, müsse noch angelegt werden, sagt Kammacher.

Die Genossenschaft muss das Nichtschwimmerbecken dem heutigen Stand der Technik anpassen. So werden etwa neue Einströmungsventile eingebaut, um die Durchströmung zu verbessern. „Das Becken wird komplett mit einer Folie ausgekleidet und erhält auch einen neuen Beckenkopf“, sagt Eberl. Außerdem ist geplant, die Rohrleitungen und Filter zu erneuern. Die Genossenschaft muss die Beckenumrandung – wie es inzwischen vorgeschrieben ist – auf 2,5 Meter verbreitern lassen. Sie wird künftig aus einem Tartanbelag bestehen.

Um den Wasserverbrauch zu verringern, will die Genossenschaft die Wasserfläche des Planschbeckens von 222 auf etwa 65 Quadratmeter verkleinern. Ein Wasserspielbereich mit kleinen Fontänen und einem Schiffchenkanal am Rand des Beckens soll das Bassin attraktiver machen.

„Wir wollen am 1.Mai wieder in Betrieb gehen“, kündigt Eberl an. Ein langer Winter würde allerdings den Zeitplan über den Haufen werfen. „Ziel ist zunächst einmal, die Beton- und Rohrleitungsarbeiten bis zum Jahresende abzuschließen.“

Die Genossenschaft hat bereits 80 Prozent der Gewerke vergeben. „Die Kosten bewegen sich bisher im Planungsbereich“, betont Eberl. Für den Bau und die Planung hat die Genossenschaft Ausgaben von 550000 Euro veranschlagt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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