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Ein Teil der Raser geht durch die Lappen

Uetze Ein Teil der Raser geht durch die Lappen

Ein Teil der Raser, die auf der Bundesstraße 188 durch Altmerdingsen brausen, kommt zurzeit ungeschoren davon. Die dortige Geschwindigkeitsmessanlage funktioniert momentan nur in Richtung Uetze. Der Blitzer für die Gegenrichtung ist defekt und wird demnächst repariert.

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In Altmerdingsen sind auf beiden Seiten der Ortsdurchfahrt Starenkästen, von denen derzeit nur einer funktioniert.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Altmerdingsen. Bei einer Eichung im Dezember wurde festgestellt, dass die Sensoren einer Fahrbahnhälfte nur auf schwere Fahrzeuge reagieren. Weil deshalb zu viele Autos nicht erfasst werden, konnte die Messtechnik für diese Fahrspur nicht geeicht werden. Die Gemeinde musste den entsprechenden Starenkasten stilllegen.

Nach dem Eichtermin hat die Gemeinde die Geschwindigkeitsmessanlage überprüfen lassen. Dabei trat zutage, dass die Sensoren einer Fahrspur gebrochen sind und erneuert werden müssen. Damit der Fehler schnell behoben wird, stellte der Rat im Haushalts 2017 Geld für eine Reparatur bereit.

Als die Herstellerfirma die Arbeiten ausführen sollte, wies sie darauf hin, dass zunächst die Fahrbahn saniert werden müsse, weil sonst das Problem nach kurzer Zeit wieder auftrete. Den zusätzlichen Betrag bewilligte der Verwaltungsausschuss der Gemeinde umgehend. Trotzdem verzögerte sich die Instandsetzung erneut. Die Gemeindeverwaltung hatte erfahren, dass die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine Teilsanierung der Fahrbahn plant. Sie musste nun erst klären, welche Bereiche der Asphaltdecke erneuert werden sollen.

Nach Ansicht von Ortsbürgermeister Reinhard Degotschin ist eine Beseitigung der Fahrbahnunebenheiten ebenso geboten wie eine Instandsetzung der Geschwindigkeitsmessanlage. "Die Absenkungen verursachen Erschütterungen in den Wohnhäusern. Außerdem kommt es zu einer erheblichen Lärmbelästigung", sagt Degotschin.

Nach Auskunft des Uetzer Fachbereichsleiters für Verkehr, Umwelt und Planung, Sven Kuchenbecker, steht mittlerweile einer Reparatur der Tempomessanlage nichts mehr im Wege: "Zuerst wird die Straßenmeisterei Burgdorf die Schadstellen der Fahrbahn beseitigen. Dann werden die Schleifen gemacht." Allerdings sei damit nicht vor dem Ende der Herbstferien zu rechnen. Für die Reparatur der Geschwindigkeitsmessanlage muss die Gemeinde 12.000 bis 15.000 Euro ausgeben.

Wann sich die Reparaturkosten amortisieren, lässt sich nach Kuchenbeckers Worten schwer vorhersagen. Die Einnahmen aus der Tempoüberwachung in Altmerdingsen seien zurückgegangen, weil sich herumgesprochen habe, dass dort Blitzer stehen. Kuchenbecker: "Wer einmal erwischt wird, merkt sich das."

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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