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Pläne für neues Baugebiet vorgestellt

Uetze Pläne für neues Baugebiet vorgestellt

Die Hannover Region Grundstückstücksgesellschaft will in Dollbergen südlich des Birkenwegs ein neues Baugebiet entwickeln. HRG-Projektleiter Sven Kanngießer hat die ersten Planungen am Montagabend dem Ortsrat präsentiert.

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Im geplanten Baugebiet am Birkenweg ist bereits für archäologische Untersuchungen Boden abgetragen worden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Das neue Baugebiet wird laut Kanngießer drei Hektar groß. 40 bis 45 Bauplätze mit einer Durchschnittsgröße von 650 Quadratmetern könnten entstehen.

"Es gibt noch keine fertige Planung", stellte Kanngießer klar. Derzeit denke die HRG über drei Konzepte nach. Beim ersten ist die Erschließung über den bislang weitgehend unbefestigten Birkenweg geplant. "Er müsste ausgebaut werden", sagte der Projektleiter. Vom Birkenweg sollen vier Stichwege ins Baugebiet führen.

Bei der Variante B wird der Birkenweg nur von der Bahnhof- bis zur Hinrich-Wilhelm-Kopf-Straße ausgebaut. Bei diesem Entwurf erschließt die HRG das Baugebiet außerdem über den Siekskamp und eine neue Straße, die von der Ackerbergstraße abzweigt. Diese neue Straße soll an den Siekskamp angebunden werden.

Die Variante C unterscheidet sich von der vorigen dadurch, dass die neue Straße als Sackgasse endet. Geplant ist, diese nur über einen Geh- und Radweg mit dem Siekskamp zu verbinden. "Wir favorisieren die Variante C", sagte Kanngießer. Die HRG wolle keinen Durchgangsverkehr von der Ackersberg- zur Bahnhofstraße.

Dirk Rentz (CDU) sprach sich hingegen für den zweiten Vorschlag aus. Im Baugebiet werde Verkehr entstehen. Wenn es keine durchgehende Verbindung gebe, müssten die meisten Bewohner einen großen Umweg über die Ackersbergstraße fahren, um zur Bahnhofstraße zu gelangen, gab Rentz zu bedenken.

"Wir haben auf dem Gelände eine archäologische Untersuchung machen müssen", berichtete Kanngießer. Die Archäologen hätten Funde aus der Eisenzeit entdeckt. "Für Laien sind die Funde wenig spektakulär", sagte Kanngießer.

Der Ortsrat empfahl, dass die Gemeinde mit der HRG einen Vertrag abschließen soll. Der so festhalten, dass die HRG die Planung übernimmt und auch die Kosten dafür trägt. 

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HAZ-Redakteur/in Friedrich-Wilhelm Schiller

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