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Hänigser können Neubauplänen widersprechen

Hänigsen Hänigser können Neubauplänen widersprechen

Der umstrittene Bebauungsplan für Hänigsens Ortskern ist vom Ortsrat und den Fachausschüssen des Gemeinderates vorläufig abgesegnet worden. Jetzt wird er erneut im Rathaus öffentlich ausgelegt: vom 21. August bis 18. September.

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Typisch für Hänigsen: Bauernhof mit großem Grundstück.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Hänigsen. Die CDU, die sowohl im Orts- als auch im Gemeinderat als einzige Partei gegen den B-Plan stimmte, ruft die betroffenen Hänigser auf, die letzte Möglichkeit zum Einspruch zu nutzen. Beim ersten Beratungsdurchgang in den politischen Gremien sei auf die teils massiven Einsprüche der Bürger kaum eingegangen worden, sagt CDU-Ratsfrau Heidi Marz.

Gegen den Bebauungsplan hatten bei der ersten öffentlichen Auslegung 65 Einwohner Bedenken vorgebracht. Die meisten hatten die Festlegung der sogenannten Grundflächenzahl kritisiert. Diese regelt, ob auf Grundstücken im Ortskern - von der Sägemühlenstraße im Süden bis zum Fließgraben im Norden, von der Gartenstraße im Westen bis zum Osterfeld im Osten - künftig neue Gebäude gebaut werden dürfen, wie sie auszusehen haben und welche Baumaterialien zu verwenden sind. Ziel der Verfechter der Vorschriften: Sie wollen den Charakter des Ortskerns mit den Fachwerkhäusern und großen Freiflächen unter alten Bäumen schützen.

Vor allem Landwirte befürchten jedoch, dass sie in der Entwicklung ihres Betriebs behindert werden. Sie würden quasi gezwungen, im Außenbereich zu bauen.

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