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Holpriger Neustart für Zukunftswerkstatt

Dollbergen Holpriger Neustart für Zukunftswerkstatt

Holprig ist am Mittwochabend der Neustart der Dollberger Zukunftswerkstatt verlaufen. Nur acht Einwohner fanden sich beim ersten Treffen des Arbeitskreises seit dem Rücktritt seines Sprechers Jörg Hennigs im Herbst 2015 im Sportheim ein.

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Thordies Hanisch vom Planungsbüro Amtshof Eicklingen heftet die Vorschläge für die Ziele, die Zukunftswerkstatt verfolgen soll, an eine Pinnwand.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Kommen zur Zukunftswerkstatt nur noch die acht Leute, die hier heute sitzen? Dann war es das", sagte Heinz Jürgen Weidtmann, der schon in der Vergangenheit aktiv in Dollbergens Zukunftswerkstatt mitgearbeitet hatte. Für ihn stellte sich die Frage, wie man erreichen kann, dass wieder 20 Einwohner mitarbeiten und sich Gedanken über die Entwicklung des Ortes machen.

Er schlug vor, dass die Vereine Mitglieder der Ideenschmiede werden sollen. "Dann könnte man etwas bewegen", war Weidtmann überzeugt. "Vereinsvertreter sind super Multiplikatoren", pflichtete ihm die Moderatorin, Gudrun Viehweg vom Planungsbüro Amtshof Eicklingen, bei. Wenn man die Vereine einbinden wolle, müsse man sie gezielt ansprechen.

"Auch andere Interessierte müssen mitarbeiten können", forderte der TSV-Vorsitzende und frühere Ortsbürgermeister Jürgen Buchholz. Die amtierende Ortsbürgermeisterin Tove Knebusch empfahl, im Bekanntenkreis für die Zukunftswerkstatt zu werben: "Zum nächsten Treffen muss jeder einen mitbringen."

Viehweg, die Regionalmanagerin der Leader-Region Aller-Fuhse-Aue ist, wies darauf hin, dass die Zukunftswerkstatt vom Leader-Förderprogramm der EU profitieren könne. Wenn der Arbeitskreis ein Projekt plant, will Viehweg schauen, ob ein Zuschuss aus dem Leader-Programm oder einem anderen Fördertopf beantragt werden kann. Die Zukunftswerkstatt müsse das Vorhaben aber selbst umsetzen, stellte sie klar.

An Ideen, welche Ziele die Zukunftswerkstatt verfolgen könnte, mangelte es am Mittwochabend nicht. Stärkung der Dorfgemeinschaft, eine belebte Dorfmitte, ein Treffpunkt für alle Einwohner, Veranstaltungen für das ganze Dorf, Räume für eine Kurzzeitpflegestation und Verbesserung der Verkehrssituation für die Fußgänger waren nur einige Vorschläge, die Viehweg und ihre Kollegin Thordies Hanisch sammelten.

Während des nächsten Treffens am Donnerstag, 2. Juni, ab 19 Uhr im Sportheim sollen diese Ziele genauer definiert werden. Viehweg empfahl, sich auf wenige Vorhaben zu konzentrieren.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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