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Im Familienhaus wird ein Film gedreht

Uetze Im Familienhaus wird ein Film gedreht

In einem Film stellt sich das Familienhaus in Uetze vor und zeigt, was dort für alle Bürger angeboten wird. Es soll ein Ort der Begegnung für alle Menschen sein. Der Film wird später im Internet zu sehen sein.

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Kameramann Andreas Barthel filmt eine Kita-Gruppe.

Quelle: Isabell Rollenhagen

Uetze. In einem Film mitzuspielen ist wohl weniger glamourös, als man sich das im ersten Moment vorstellen mag. Das merken auch die Kinder der Kita im Familienhaus, als sie am Montag bei den Dreharbeiten für einen Imagefilm der Einrichtung dabei sind. „Ich warte schon seit Stunden“, ruft Felix und läuft auf Kameramann Andreas Barthel zu. Der hat noch die Mitarbeiterinnen im Büro aufgenommen, bevor er die Szene mit zwei Kindern und Sprachtherapeutin Jutta Stange dreht. Warten und dann auf Knopfdruck abliefern - so sieht der Alltag an einem Filmset aus.

Natürlich ist bei dem Dreh im Familienhaus nichts gespielt. Der Imagefilm soll zeigen, was in dem Neubau am Freibad alles passiert. Denn die Einrichtung ist mehr als eine Kindertagesstätte. Sie soll ein Ort der Begegnung für alle Menschen sein. „Wir wollen die spannende Arbeit und das breite Angebot zeigen“, sagt Cornelia Günther vom Team Wissensnetz, das das Filmprojekt organisiert. So treffen sich der Seniorenbeirat oder der Frauen-Treff regelmäßig in den Räumen des Familienhauses. Auch Flüchtlingsinitiativen finden Raum und Rahmen, ihre ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben.

Damit alle Gruppen, Mitarbeiter und die Einrichtung an einem Vormittag gefilmt werden können, gibt es ein Drehbuch, in dem die Reihenfolge im Schnitt und die Texte der Darsteller grob festgelegt sind. So muss der Seniorenrat am Kaffeetisch in der Mensa warten, bis er an der Reihe ist. Vor dem Eingang gibt gerade die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch ein Statement ab. „Man kennt ja die rhetorischen Handgriffe für Vorträge“, sagt sie nach dem Dreh, „aber das hier ist doch etwas anderes als vor einer Gruppe. Wenn die Kamera angeht, hat man alles vergessen.“ Auch Familienhaus-Leiterin Anne Wiechmann ist etwas nervös: „Ich habe sogar davon geträumt, dass der Kameramann zu früh kam.“

Produzent Barthel ist zufrieden mit seinem Team: „Wir haben zehn Seiten Drehbuch in so kurzer Zeit geschafft, das ist wirklich toll.“ Und auch Felix’ Auftritt ist am Ende im Kasten.

Von Isabell Rollenhagen

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