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Stühlerücken im Schulzentrum beginnt

Uetze Stühlerücken im Schulzentrum beginnt

Planen tut not: Welche Schulform welchen Platzbedarf hat und welche Räume innerhalb de Schulzentrums an der Marktstraße nutzen wird- darüber haben sich die Mitglieder des Ratsausschuss für Schule, Kultur und Sport informieren lassen.

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Klassenzimmerrücken im Schulzentrum: Wegen der Änderungen im Schulsystem überarbeitet die Gemeinde Uetze die Raumbelegungen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Real- und Hauptschule laufen aus: Sie nehmen also keinen neuen Fünftklässer auf, entlassen aber ihre Abschlussjahrgänge. Die IGS hingegen wird voraussichtlich im kommenden Schuljahr vierzügig sein, skizziert Inger Köhler, Teamleiterin Schule, Sport, Kultur bei der Gemeinde die Situation. Deshalb sei es sinnvoll, zu gucken, welche Bereiche des Gebäudekomplexes diese Schulformen ab August nutzen. "Die Hauptschule zieht aus ihrem Gebäude aus und bei der Realschule ein", erklärt Köhler. Da die Schulformen ohnehin eng zusammenarbeiteten, sei diese räumliche Nähe gut: "Sie werden sich auch ein Lehrerzimmer teilen."

Die IGS wird entsprechend ins Hauptschulgebäude überwechseln. Größere Umbaumaßnahmen sind Köhler zufolge nicht von Nöten. lediglich im Lehrerzimmer der Hauptschule werde eine Wand eingezogen. "Die IGS benötigt kein herkömmliches Lehrerzimmer, sondern nutzt Lehrerstationen", führt die Teamleiterin aus. Aus dem ehemaligen Lehrerzimmer werden Schulleiterbüro und Sekretariat. "Die Zeitschiene steht. Nach Plan sollen die Arbeiten in der ersten Woche der großen Ferien beendet sein, damit die IT nach den Ferien funktioniert."

Mittelfristig sind dies aber nicht die einzigen Umstrukturierungen im Schulsystem. Hier kommt der Raumplan 2020 ins Spiel. "Dann wird es nur noch die IGS und das Gymnasium geben", sagt Köhler: "Es macht also Sinn, auch auf diesem Hintergrund den Bestand anzuschauen und zu überlegen, was sinnvoll ist." Gerade auch im Hinblick auf Anforderungen an die einzelnen Räume.  Laut Prognose  wird die IGS größer werden: "Wir gehen davon aus, das sie langfristig fünfzügig sein wird." Für das Gymnasium veranschlagt die  Gemeinde im Jahr 2020 eine Dreizügigkeit. Das würde -laut Vorstellung der Gemeinde, die diese jedoch von Architekten überprüfen lassen wird- zu folgendem Raumszenario führen: Das Gymnasium bleibt, wo es aktuell ist, bekommt aber zusätzlich den sogenannten Teppichflur im zweiten Obergeschoss der Realschule dazu. Die IGS bekäme in Tausch den Verbindungsflur zwischen Hauptschule und Gymnasium dazu. Dieser beherbergt aktuell noch Klassenräume des Gymnasiums.

Von Sandra Köhler

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