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Freileitung verschwindet im Boden

Uetze Freileitung verschwindet im Boden

Künftig wird sich eine Stromleitung weniger durch die Landschaft ziehen: Die Gemeindewerke Uetze lassen bei Altmerdingsen eine Mittelspannungsfreileitung gegen ein Erdkabel austauschen.

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Ein Baggerfahrer hebt an der Bundesstraße 188 den Graben aus, in dem das Erdkabel und die Leerrohre verlegt werden.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Altmerdingsen. Außerdem sollen drei sogenannte Mastansatztrafos auf der 3,4 Kilometer langen Strecke vom Schwüblingser Kreisel bis Krätze durch drei moderne Trafostationen ersetzt werden. Die Trafos werden für die Stromversorgung von Beregnungs-
anlagen und Teilen der Ortschaft Altmerdingsen benötigt.

Die Arbeiten laufen derzeit auf vollen Touren: Mit dem Verlegen des Erdkabels hat der Energieversorger Avacon, der mit 49 Prozent an den Gemeindewerken beteiligt ist, eine Baufirma beauftragt.

Diese hat in der vorigen Woche entlang der Bundesstraße 188 das Kabel von einer neuen Trafostation, die am Feldrand zwischen dem Schwüblingser Kreisel und Altmerdingsen aufgestellt worden ist, bis in Höhe der Straße Schaftrift im Erdreich versenkt. "Gleichzeitig werden Leerrohre verlegt, die man später für die Telekommunikation nutzen kann", sagt Avacon-Sprecherin Kirsten Fricke. Inzwischen hat die Firma den Abschnitt von der Schaftrift, wo eine weitere neue Trafostation steht, bis Krätze in Angriff genommen.

Im ersten Halbjahr 2017 sollen die Arbeiten fortgesetzt werden. Dann werden Bauarbeiter ein Erdkabel und Leerrohre von der neuen Trafostation am Rand der B 188 bis zum Schwüblingser Kreisel ziehen. "Am Schwüblingser Kreisel wird auch eine neue Station gebaut", kündigt Fricke an. Ganz zum Schluss werde die jetzige Freileitung demontiert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 520.000 Euro. "Die Gemeindewerke tragen die Investition", sagt Fricke. Den Gemeindewerken gehört das Stromnetz in der Gemeinde Uetze. Sie sind eine reine Netzgesellschaft.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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