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AWO stellt Bauantrag für Kita

Hänigsen AWO stellt Bauantrag für Kita

In der Gemeinde Uetze fehlen Kitaplätze. Eine Entspannung zeichnet sich im Bereich Hänigsen ab. Die Gemeinde will dort im Februar eine eigene Waldkindergartengruppe eröffnen. Außerdem plant die Arbeiterwohlfahrt den Bau einer Zwei-Gruppen-Kindertagesstätte.

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Auf dem letzten noch freien Grundstück im Baugebiet Dachtmisser Weg will die AWO eine Kindertagesstätte errichten.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Hänigsen/Uetze. "Alle Kindertagesstätten sind belegt. Wir haben sogar Wartelisten", sagt Uetzes Rathaussprecher Andreas Fitz. Um die Situation zu entspannen, wollte die Verwaltung ursprünglich schon im Sommer bei Hänigsen einen Waldkindergarten mit 15  Plätzen in eigener Regie eröffnen. Doch die Grundstücksfrage war bis dahin nicht geklärt. Laut Fitz hat die Gemeinde inzwischen ein geeignetes Waldgrundstück gefunden.

Nach seinen Worten muss die Verwaltung nun ein anderes Problem lösen: "Wir müssen einen Bauwagen zur Verfügung stellen." Dafür sei eine Baugenehmigung erforderlich. Als nächsten Schritt werde die Verwaltung diesen Antrag stellen. "Wir hoffen, dass der Waldkindergarten im Frühjahr 2017 in Betrieb gehen kann", sagt Fitz.

Nach seinen Angaben hat die Arbeiterwohlfahrt bereits einen Bauantrag für ihre Kita mit einer Kindergarten- und einer Krippengruppe eingereicht. Standort wird das letzte freie Grundstück im Baugebiet Dachtmisser Weg sein. Die Verwaltung geht davon aus, dass die Kita der AWO zu Beginn des nächsten Kindergartenjahres, also im August 2017, den Betrieb aufnehmen wird.

In Uetze wollte die Verwaltung ursprünglich auf dem Bolzplatz an der Eichendorffstraße eine Zwei-Gruppen-Kita in Modulbauweise errichten. Zunächst verabschiedete sie sich von der Modulbauweise, weil ein herkömmlicher Neubau wirtschaftlicher ist. Dann rieten Lärmgutachter davon ab, den Bolzplatz an die Wilhelmstraße zu verlegen. Schließlich beauftragte der Verwaltungsausschuss der Kommune die Gemeindeverwaltung damit, einen freien Träger für die Kita zu suchen. "Da sind wir in Sondierungsgesprächen mit der Kirchengemeinde", berichtet Fitz.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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