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Baubebeginn für Flüchtlingsheime steht bevor

Uetze Baubebeginn für Flüchtlingsheime steht bevor

Trotz der rückläufigen Flüchtlingszahlen wollen die Gemeinde Uetze und die KSG Hannover an der Webgarten- und der Hünenburgstraße Sozialwohnungen für Asylbewerber bauen. Die KSG investiert knapp zwei Millionen, die Gemeinde 1,3 Millionen Euro.

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Dort, wo bis zum Sommer 2015 die Obdachlosenunterkunft Hünenburgstraße 14 stand, will die KSG Mietwohnungen bauen, in die zunächst Flüchtlinge einziehen sollen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Wir werden in Kürze loslegen", kündigt KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range an. Das beauftragte Unternehmen habe zugesagt, das Gebäude mit elf Zwei- und Dreizimmerwohnungen in acht Monaten Bauzeit fertigzustellen. "Und dann übergeben wir es an die Kommune", sagt Range.

Geplant ist, dass die Gemeinde die elf Wohnungen mietet, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Laut Range können in dem Gebäude an der Hünenburgstraße 50 bis 70 Menschen wohnen. Wie viele es letztlich werden, müsse die Gemeinde steuern.

Der Eigenbetrieb Gebäudeservice der Gemeinde will in diesen Tagen den Auftrag für die Gründungs- und Rohbauarbeiten an der Webgartenstraße vergeben. "Die weiteren Gewerke, die folgen, werden zeitnah ausgeschrieben", kündigt Betriebsleiter Hacke an. Baubeginn soll im Mai sein. Die Fertigstellung ist für Oktober geplant.

An der Webgartenstraße baut die Gemeinde elf Wohnungen mit einem, zwei und drei Zimmern. Darin sollen höchstens 40 Flüchtlinge eine Bleibe finden. Außerdem entsteht ein Gemeinschaftsbereich, in dem der Sozialarbeiter, der die Flüchtlinge betreut, sein Arbeitszimmer hat. "Der Gemeinschaftsbereich kann später ohne großen Aufwand in eine Zweizimmerwohnung umgebaut werden", sagt Hacke. 

Ursprünglich wollte die Gemeinde an der Webgartenstraße Wohncontainer aufstellen. Dafür war bereits im Haushalt 2015 eine Million Euro eingeplant. Um das Wohngebäude errichten zu können, hat der Rat den Betrag inzwischen um 300.000 Euro aufgestockt.

Beide Bauprojeke haben zum Ziel, die Notunterkunft in Dollbergen mit maximal 60 Plätzen auflösen, wenn die Neubauten bezugsfertig sind. "Ob es klappt, werden wir sehen", sagt Hacke. Wenn die Sozialwohnungen nicht mehr für die Flüchtlingsunterbringung benötigt werden, wollen die Gemeinde und die KSG sie auf dem Wohnungsmarkt anbieten.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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