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Jeder Hund braucht einen Chip

Uetze Jeder Hund braucht einen Chip

In Uetze haben bislang nur die Hälfte der Hundehalter ihre Tiere im zentralen Register eintragen lassen. Die Gemeinde ruft deshalb alle Säumigen auf, den Verpflichtungen des neuen Hundegesetzes nachzukommen.

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Hündin Suse kann entspannt in die Welt schauen: Ihre Halterin hat für sie alle Auflagen des niedersächsischen Hundegesetzes erfüllt.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Uetze. Bei der Gemeinde sind circa 1800 Hunde für die Hundesteuer angemeldet. Doch im zentralen Hunderegister des Landes sind nur 950 Tiere aus Uetze gelistet. Das hat eine Kontrolle seitens der Gemeindeverwaltung ergeben. Die Rathausmitarbeiter vermuten, dass vielen Hundehalter nicht bekannt ist, dass das neue Gesetz für alle, nicht nur für neu angeschaffte Tiere gilt. Zudem ist es Aufgabe der Hundebesitzer, selbst aktiv zu werden. Denn eine offizielle Aufforderung vonseiten einer öffentliche Stelle sieht das Gesetz nicht vor.

„Wir appellieren an die Hundebesitzer, die neuen gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten“, sagt Rathaussprecher Andreas Fitz. Die Gemeindeverwaltung setze vorerst auf die Einsicht der Bürger. Bußgeldbescheide wolle man zunächst noch nicht verschicken.

Es sind im Wesentlichen fünf Pflichten, die Herrchen und Frauchen erfüllen müssen. Damit niemand im Gesetzestext blättern muss, führt die Gemeinde die fünf Punkte auf:

- Dem Hund ist ein Chip einzusetzen. Wer das noch nicht erledigt hat, sollte sich an einen Tierarzt werden.

- Für jeden Hund ist eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die Mindestversicherungssumme liegt bei 500000 Euro für Personen- und 250000 Euro für Sachschäden.

- Alle Tiere sind im Hunderegister Niedersachsen – http://www.hunderegister-nds.de – angemeldet werden. Online kostet die Registrierung 17,26 Euro pro Tier. Bei schriftlicher oder telefonischer Anmeldung – unter (04 41) 39 01 04 00 – fallen Kosten von 27,97 Euro an.

- Laut Gesetz müssen alle Hundehalter, die sich nach dem 1. Juli 2011 erstmals einen Hund angeschafft haben, in einer theoretischen und praktischen Prüfung zeigen, dass sie mit ihrem Tier umgehen können. Dadurch soll sichergestellt sein, dass andere Menschen nicht durch den Hund gefährdet werden. „Kurse für die Vorbereitung auf die Prüfung bieten Hundeschulen an“, teilt die Gemeinde mit. Nur anerkannte Prüfer – eine Liste ist unter http://www.ml.-niedersachsen.de veröffentlicht – dürfen die Prüfungen abnehmen.

- Wer seinen Hund nicht zur Hundesteuer angemeldet hat, kann das direkt bei der Gemeinde nachholen.

Ansprechpartner für die Auflagen des neuen Hundegesetzes im Uetzer Rathaus ist Andreas Kühne, Telefon (0 51 73) 97 03 21.

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