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Spielerei lässt Komödie ausfallen

Uetze Spielerei lässt Komödie ausfallen

Die Uetzer Agora wird von März bis September 2017 wegen einer Sanierung gesperrt. Von den Schulen ist in erster Linie das Gymnasium Unter den Eichen betroffen. Die Kulturinitiative K4 weicht auf andere Spielstätten aus. Das Amateurtheater Spielerei des VfL Uetze zeigt 2017 keine Komödie.

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Die Theater-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasiums - hier bei der Aufführung der Komödie "Haltet den ... Hasen!" - wird die Vorstellungen ihres neuen Stückes vorziehen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Für kleinere Veranstaltungen in der Ortschaft Uetze kann die Gemeindeverwaltung Vereinen nur die Mensa des Schulzentrums als Ausweichort anbieten. "Größere Veranstaltungen haben wir nicht angenommen", sagt Rathaussprecher Andreas Fitz.

Nach den Worten der Spielerei-Vorsitzenden Maren Gille lässt es sich nicht realisieren, statt im Frühjahr bereits zum Jahresbeginn eine Komödie in der Agora aufzuführen. "Wir haben daher entschieden, im nächsten Jahr keine große Aufführung zu machen", sagt sie. Die Spielerei werde stattdessen voraussichtlich im Dezember 2017 kleinen Kindern ein Weihnachtsmärchen präsentieren.

Die Kulturinitiative K4 plant für 2017 nur drei Veranstaltungen in der Agora. K4 werde mehr Veranstaltungen als in den Vorjahren in anderen Ortschaften der Gemeinde anbieten, kündigt die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ruth Andresen an. "Wir werden ein paarmal nach Hänigsen gehen", fügt Berndt Waltje hinzu. Als Spielorte kämen dort die Hänigser Stuben, die Aula und das Haus der Begegnung in Frage. Erstmals werde K4 mit einer Musikveranstaltung in die Eltzer Kirche gehen.

"Unsere Theaterarbeitsgemeinschaft zieht ihre Aufführung vor, sodass sie noch vor der Schließung der Agora zeigt", berichtet Andrea Wundram, Schulleiterin des Uetzer Gymnasiums. Die Musicalarbeitsgemeinschaft für die Klassen fünf und sechs müsse sich andere Probenräume suchen, weil ihr die Bühne der Agora nicht zur Verfügung stehe. Die Oberstufenkurse im Fach Darstellendes Spiel würden in den Musikraum oder eine Sporthalle ausweichen. "Für die Gesamtkonferenzen werden wir wohl die Mensa nehmen müssen", sagt Wundram.

Der Wahlpflichtkursus Theater der Realschule weicht nach Angaben des Schulleiters Joachim Wichert von der Agora in zwei benachbarte Klassenräume aus. "Auf eine Aufführung verzichtet sie in diesem Jahr", sagt Wichert. Für Abendveranstaltungen werde die Realschule die Mensa nutzen.

"Während der Sperrung der Agora können dort keine Infoveranstaltungen für Eltern mehr stattfinden", bedauert Frank Stöber, Leiter der Aurelia-Wald-Gesamtschule. Als Alternativstandorte kämen die Mensa oder eine Sporthalle in Betracht.

Hauptschulrektor Eberhard Wacker sieht die Sperrung der Agora ganz gelassen: "Sie bereitet uns keine Probleme."

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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