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K+S beantragt 2016 die Genehmigung

Wathlingen/Hänigsen K+S beantragt 2016 die Genehmigung

Bis 2040 will der Konzern K+S den Wathlinger Kaliberg rekultivieren. Zwei Varianten sind dabei im Gespräch.

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So soll der Kaliberg nach der Rekultivierung aussehen, wenn Teile der Halde abgefräst werden. Das ist eine der Varianten, mit denen K+S in das Planfeststellungsverfahren gehen will. Wenn man auf das Abfräsen verzichtet, würden laut K+S mehr Fläche und mehr Material zum Abdecken des Bergs benötigt.

Quelle: K+S

Uetze. Den Genehmigungsantrag, die Abraumhalde des stillgelegten Hänigser und Wathlinger Bergwerks Niedersachsen-Riedel mit zerkleinertem Bauschutt und Bodenaushub abdecken zu dürfen, wird K+S wahrscheinlich im nächsten Jahr beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie stellen.

„Das Planfeststellungsverfahren wird sicher nicht vor 2016 beginnen“, sagt K+S-Sprecher Ulrich Göbel. Zunächst finde Anfang September ein sogenannter Scopingtermin mit den beteiligten Gemeinden, anderen Behörden und anerkannten Naturschutzverbänden statt. Dabei werde der Umfang der Untersuchungen festgelegt, die für den Planfeststellungsantrag erforderlich sind.

Ursprünglich wollte K+S schon in diesem Jahr damit beginnen, Teile der Halde abzufräsen, damit die Schüttung später nicht die angrenzenden Wirtschaftswege im Westen und Norden überdeckt. Nach diesem Plan soll das abgefräste Material mit Wasser aus der Fuhse gelöst und dann ins Bergwerk gepumpt werden. Laut Göbel steht noch nicht fest, ob K+S diese Planung beibehält. „Es gehen zwei verschiedene Varianten in die Prüfung, eine davon mit Abfräsen“, sagt er. Eventuell entscheide sich erst am Ende des Genehmigungsverfahrens, welche Variante den Vorzug erhalte.

Der exakte Zeitplan für die Rekultivierung hängt nach Göbels Angaben vom Zeitpunkt der Genehmigung und der Verfügbarkeit der erforderlichen Bodenmassen ab. „Unverändert gilt die Grobplanung, dass die Rekultivierung etwa im Jahr 2040 abgeschlossen sein soll“, sagt der Konzernsprecher.

Die Grünen im Uetzer Rat haben beantragt, dass Bürgermeister Werner Backeberg den Ratsausschuss für Umwelt und Planung fortlaufend über das Genehmigungsverfahren informieren soll.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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