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Kreissiedlungsgesellschaft baut Sozialwohnungen

Uetze Kreissiedlungsgesellschaft baut Sozialwohnungen

Nach längerer Zeit will die KSG Hannover - früher Kreissiedlungsgesellschaft - in Uetze wieder Sozialwohnungen bauen. Sie investiert insgesamt rund 2,5 Millionen Euro in das Bauvorhaben an der Hünenburgstraße. KSG-Geschäftsführer Karl-Heinz Range hat das Projekt am Dienstag vorgestellt.

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KSG-Geschäftsführer Karl-Heinz Range steht vor dem Bauschild, mit dem die KSG den Bau von elf Sozialwohnungen in Uetze ankündigt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Geplant ist laut Range ein zweieinhalbgeschossiges Mehrfamilienhaus mit insgesamt elf Anderthalb-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen an der Hünenburgstraße. Diese werden 42 bis 85 Quadratmeter groß sein. Weil die Region Hannover das Projekt fördere, werde sich der Mietpreis gemäß den Förderrichtlinien auf 5,60 Euro pro Quadratmeter belaufen, sagte Range. In das Gebäude mit sehr flach geneigtem Dach sollen Mieter mit Wohnberechtigungsscheinen einziehen.

"Wir haben keinen Aufzug", sagte Sascha Vogel, der bei der KSG der Bereichsleiter für Projektentwicklung ist. Daher sei nur das Erdgeschoss weitgehend barrierefrei. Im Parterre werde sich, so Vogel, eine rollstuhlgerechte Wohnung befinden. Äußerlich wird sich das Gebäude nach Ranges Worten kaum von anderen Wohnblocks unterscheiden.

"Wir planen den Baubeginn für November", kündigte Vogel an. Die Bauzeit soll neun Monate betragen. 

Nach den ursprünglichen Plänen der KSG sollten in die neuen Wohnungen an der Hünenburgstraße vorübergehend Flüchtlinge einziehen. Nach zehn Jahren sollte das Gebäude in Sozialwohnungen umgebaut werden. Weil inzwischen viel weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen, änderte die KSG ihre Entwürfe. Zum Beispiel werden jetzt gleich Balkone an das Mehrfamilienhaus angebaut. Ohne den Druck des Flüchtlingszustroms wäre die KSG wohl nicht auf die Idee gekommen, ihren Wohnungsbestand in Uetze zu vergrößern, sagte Range. In anderen Kommunen sei die Lage auf dem Wohnungsmarkt sehr viel angespannter.

Bürgermeister Werner Backeberg erinnerte daran, dass ein Ergebnis der Fachtagung "Wie wollen wir wohnen" im Herbst 2014 im Rathaus war, dass in Uetze Geschosswohnungen fehlen. "Für den Geschosswohnungsbau braucht man aber einen Investor", sagte Backeberg. Daher sei er froh, dass die Gemeinde dafür die KSG habe gewinnen können.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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