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Wie wollen Sie Flüchtlinge in die Gemeinde integrieren?

Der Kandidaten-Check Wie wollen Sie Flüchtlinge in die Gemeinde integrieren?

Am 11. September wird der neue Rat gewählt. Dazu hat die Redaktion allen Parteien und Wählergemeinschaften, die für dieses Gremium mit mehr als einem Kandidaten antreten, Fragen zu Themen gestellt, die die Bürger beschäftigen. Dieses Mal: Wie wollen Sie Flüchtlinge in die Gemeinde integrieren?

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Der Anzeiger fragt nach: Wie wollen Sie Flüchtlinge in die Gemeinde integrieren?

Quelle: Symbolbild

Tove Knebusch, SPD: Uetze hat den Vorteil, dass mit dem Gelben Haus, dem Dorftreff sowie Familienhaus auf vorhandene Strukturen aufgebaut werden kann. In einem nächsten Schritt soll mit einer konzeptionellen Planung aufgezeigt werden, wie hauptamtliche Mitarbeiter der Verwaltung die Ehrenamtlichen begleiten können. Letztere sollen entlastet werden, um den Kontakt zwischen Einheimischen und Geflüchteten – als beste Maßnahme zur Integration – weiter zu unterstützen.

Marion Gellermann, CDU: Ehrenamtliche und Verwaltung leisten bereits jetzt überall in der Gemeinde sehr gute Hilfe. Die CDU dankt allen herzlich dafür. Dazu wurden im Rat die nötigen Personalien, Baumaßnahmen und fördernden Maßnahmen einvernehmlich beschlossen. Diesen Weg gehen wir weiter: Sprachkurse, Vereine und Verbände vorstellen und entsprechend fördern. Allerdings fordern wir vom Land Kostenerstattung zu 100 Prozent, so wie in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern.

Arifé Akcam-Hytrek, Grüne: Wir brauchen unbedingt die Sprachförderung in den Krippen, Kindergärten und Schulen sowie Deutschunterricht für alle MigrantInnen und Flüchtlinge. Zentrale Anlaufstellen für gemeinsame Aktivitäten mit Flüchtlingen und Uetzer Bürgerinnen und Bürger sind wichtig. Wir halten es auch für notwendig, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterstützt und beraten werden. Wir sind für die Gründung eines ehrenamtlichen Ausländerbeirates.

Olaf Reese, Freie Wählergemeinschaft Katensen: Es soll überprüft werden, wie ehrenamtliche Mitarbeit, z.B. bei Deutschkursen, möglich ist. Integration fängt bei der Sprache an. Schutzsuchenden (Flüchtlinge), die sich um die Integration bemühen und auch selbst mit kümmern, soll erweiterte Unterstützung gewähren werden. Vorangestellt Familien mit Kindern. Sie sollten in kleinen Gruppen (vor allem Familien) auf alle Dörfer verteilt werden. Das fördert die Integration.

Hans-Hermann Brockmann, Gemeinsam für Eltze: Unterstützung der Einrichtungen und Verbände, die sich jetzt schon verdient gemacht haben. Planbar ist hierbei gar nichts, da die Fallzahlen allein von den unfähigen und verbrecherischen Regimen Nordafrikas und des Nahen Ostens, ausgenommen Israel, bestimmt werden.

Von der Redaktion

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