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Wie wollen Sie mit Kita-Plätzen die Familienfreundlichkeit erhöhen?

Der Kandidaten-Check Wie wollen Sie mit Kita-Plätzen die Familienfreundlichkeit erhöhen?

Am 11. September steht die Kommunalwahl an. Der Anzeiger fragt bei Parteien und Wählergemeinschaften, welche Positionen sie für Uetze vertreten: Wie wollen Sie mit Kita-Plätzen die Familienfreundlichkeit erhöhen?

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Der Kandidaten-Check: Wie wollen Sie mit Kita-Plätzen die Familienfreundlichkeit erhöhen?

Quelle: Symbolbild

Uetze. Ruth Andresen, SPD: Die Familienfreundlichkeit macht sich nicht allein an Kita-Plätzen fest. Deshalb investieren wir in den Ausbau von Krippen und Kitas wie in den Ausbau von Ganztagsschulen. Gerade der Erhalt des Schulangebots von der Grundschule bis hin zum Gymnasium und der Gesamtschule ist von besonderer Bedeutung für unser Verständnis von Familienfreundlichkeit. Der Ausbau und die Verbesserung der bestehenden Angebote stehen dabei für uns im Vordergrund.

Heidi Marz, CDU: Schon immer haben wir von der CDU auf Familienpolitik mit Augenmaß gesetzt. Eltern sollen selbst entscheiden, in welche Betreuungsform sie ihr Kind geben wollen. Uetze bietet einen hohen Versorgungsgrad mit gutem Standard an. Das soll so bleiben. Wir fordern, die Betreuungszeiten immer wieder bedarfsgerecht anzupassen. Zur finanziellen Entlastung bevorzugen wir freie Träger und weitere Tagesmütter.

Martin Klages, Grüne: Das Kinderbetreuungsangebot muss bedarfsgerecht und die Betreuungszeiten müssen flexibel an die Erfordernisse der Eltern angepasst sein. Dazu gehört der weitere Ausbau der Krippen- und Kita-Plätze und der Betreuungsplätze bei Tageseltern. In der Vergangenheit sind alle Planungen von Kita-Plätzen deutlich unter dem tatsächlichen Bedarf geblieben. Künftig darf es keine Gebührenerhöhungen von bis zu 60 Prozent wie 2014 geben!

Angelika Welge, Freie Wählergemeinschaft Katensen: Familienfreundlichkeit kann in Uetze mit Kita-Plätzen kaum mehr gesteigert werden.Längere Öffnungszeiten für berufstätige Eltern anbieten (7 bis 17 Uhr). Bei begrenzter Möglichkeit muss die Verwaltung die Bedürftigkeit der Frühunterbringung prüfen. Berufstätige Eltern haben hier unbedingt Vorrang. Nach Aussagen von Eltern werden zu viele Plätze an Eltern vergeben, die nicht beide im Beruf stehen.

Hans-Hermann Brockmann, Gemeinsam für Eltze: Die frühkindliche Betreuung muss ihre Öffnungszeiten an den Arbeits-, aber auch Fahrtzeiten unserer meist als Auspendler beschäftigten Mitbürger orientieren.

Von der Redaktion

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