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Kater ist vermutlich vergiftet worden

Uetze Kater ist vermutlich vergiftet worden

Ein Ehepaar vermisst seit Mittwoch sein 16 Jahre altes Tier. Nach und nach verdichten sich die Indizien, dass Max einem gezielten Giftanschlag zum Opfer gefallen ist.

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Der 16 Jahre alte Kater Max wird seit Mittwoch vermisst.

Quelle: privat

Uetze. Ina und Andreas Schenk trauern um ihren Kater Max, den sie seit Mittwoch vermissen. Sie sind davon überzeugt, dass er gezielt vergiftet worden ist.

Am Mittwoch hatte Ina Schenk das Tier um 4 Uhr ins Freie gelassen. „Als ich um halb sechs aufgestanden bin, kam er nicht. Das war schon komisch“, berichtet Andreas Schenk. Normalerweise wolle dann der Kater wieder ins Haus. Als er zur Arbeit gefahren sei, habe er einen Zimtgeruch vor der Haustür wahrgenommen. Dieser Geruch sei in den nächsten Tagen noch intensiver geworden.

„Ich habe am Mittwoch den ganzen Tag über alles abgesucht, aber Max nicht gefunden“, erzählt Ina Schenk. Auch eine Suche in Nachbargärten am Donnerstag verlief ergebnislos. Ohne Resonanz blieb ebenso ein Aushang in der Uetzer Grundschule und an einem Laternenmast am Katenser Weg, dass der Kater mit schwarz-weißem Fell, weißen Pfoten und einem markanten schwarzen Fleck auf der Nase vermisst werde.

Deshalb recherchierten die Schenks im Internet und fanden heraus, dass Teebaum- und Zimtöl für Katzen giftig ist. Eine nach Zimt riechende Ölspur, an der Max vermutlich geleckt hatte, entdeckten sie direkt vor ihrer Haustür. Daher geht das Ehepaar davon aus, dass es ein gezielter Giftanschlag auf ihren Kater war. „Wir wissen, wer es war, aber wir können es nicht beweisen“, sagt Andreas Schenk. Zwar könne ein 16 Jahre alter Kater auf natürliche Weise sterben. Aber Max sei für sein Alter noch sehr fidel gewesen, betont der Uetzer.

Inzwischen haben die Schenks Anzeige erstattet. „Für die Justiz ist es eine Sachbeschädigung, für uns ist es Mord“, sagt Andreas Schenk. Denn der 16 Jahre alte Max habe zur Familie gehört. Mit ihm seien die inzwischen erwachsenen Söhne aufgewachsen. „Er war wie ein Baby. Er wollte ständig kuscheln und hat immer auf uns gewartet“, sagt Ina Schenk.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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