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Die Getreideernte ist unter Dach und Fach

Uetze Die Getreideernte ist unter Dach und Fach

Auch wenn das Wetter nicht gerade sommerlich ist und immer wieder Regenwolken aufziehen, haben die Landwirte inzwischen ihr Getreide – Gerste, Weizen, Hafer und Roggen – bis auf einige wenige Äcker geerntet.

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Strohballenballett auf dem Stoppelfeld – bis auf einige Roggenfelder ist das Getreide im Uetzer Land geerntet.

Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Uetze/Hänigsen. „Es ist kein Überfliegerjahr. Ertrag und Qualität sind nur durchschnittlich“, sagt der Schwüblingser Landwirt Carsten Fricke. Aber er sei zufrieden. Vor allem bei der Braugerste – Uetze ist nach Neustadt und vor Lehrte das Hauptanbaugebiet in der Region Hannover – hat laut Fricke die Qualität gestimmt. Gerste ist nur dann fürs Bierbrauen geeignet, wenn die Körner gut ausgebildet sind und einen Einweißgehalt zwischen 9,5 und 11,5 Prozent haben.

Überall auf den Stoppelfeldern liegen große Ballen gepressten Strohs. Die Bauern benötigen das Stroh entweder im eigenen Betrieb oder verkaufen es an Viehhalter. In unserer an Pferden reichen Gegend ist die Nachfrage groß.

Nach der Ernte werden die Stoppelfelder mit sogenannten Zwischenfrüchten bestellt. Das Saatgut besteht aus unterschiedlichen Pflanzen, die bei guten Wetterbedingungen im Herbst sogar noch blühen. Diese Zwischenfrüchte werden zum einen im Rahmen des EU-Greening-Programms und zum anderen auf den Feldern im Einzugsgebiet der Wasserwerke ausgesät. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Stickstoff in den Wintermonaten ausgewaschen wird. Stattdessen bleibt er in den oberen Bodenschichten und kann im nächsten Frühjahr von den jungen Kulturpflanzen auf dem Acker genutzt werden.

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