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Kinder zeigen ihre Kunstwerke

Uetze Kinder zeigen ihre Kunstwerke

Das Familienhaus ist derzeit ein kleines Kunstmuseum. 19 Kinder, die nach den Sommerferien aus dem Kindergarten des Familienhauses in die Schule wechseln, stellen dort ihre Kunstwerke aus. Sie sind während des viermonatigen Projekts "Ich rede mit dir! - Kunst als Sprache" entstanden.

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Die Kinder stellen ihre Collagen aus, die sie während des Kunstprojekts angefertigt haben.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die Jungen und Mädchen haben in den vergangen Monaten Collagen geklebt, Schaubilder gebastelt, Stillleben geschaffen und Reliefs geformt. Das Projekt, bei dem das Familienhaus mit der Hänigser Kunstspirale zusammengearbeitet hat, wurde von der Fachbereich Jugend der Region Hannover gefördert. Laut Elke Salewski, Fachberaterin für Sprache und Erzieherin des Familienhauses, ist Voraussetzung für die Förderung, "dass der Fokus auf alltagsintegrierte Sprachbildung- und -förderung gelegt wird".

Die Kinder hätten eine Vielzahl an Materialien und Werkzeugen kennengelernt, sagt Salewski. So hätten die Kleinen aus Alltagsmüll wie Korken und leeren Toilettenpapierrollen und Pappmaschee ein Freibad oder ein anderes Relief geformt.

"Ich habe einen Spielplatz gemacht", berichtet die kleine Emily, als sie während der Vernissage vor der Vitrine mit den Reliefs steht. "Eins habe ich gemalt, eins habe ich geklebt und noch eins geklebt", sagt Lukas und zeigt nacheinander auf drei Bilder an einer Stellwand mit Stillleben.

"Wir haben zu der Vernissage eingeladen, damit die Kinder ihre Werke selber präsentieren und darüber berichten können", erläutert Salewski. Dabei müssten die Kinder ihre Arbeit reflektieren, fügt Franziska Schillert von der Kunstspirale hinzu.

Zum Auftakt des Projekts hatten Schillert und Salewski mit den Kindern und deren Eltern das Landesmuseum besucht und sich dort die Gemäldegalerie angesehen. Zum einen hätten die Kinder ein Museum kennengelernt, sagt Schillert. Zum anderen hätten sie erfahren, dass Kunstwerke öffentlich ausgestellt werden und so eine Bedeutung erlangen.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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