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Maria Flachsbarth wirbt für Integration

Uetze Maria Flachsbarth wirbt für Integration

Gemeinsam können die Deutschen den derzeitigen Flüchtlingszustrom, die größte Herausforderung Deutschlands seit 25 Jahren, meistern. Diese These hat die Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium Maria Flachsbarth in Dollbergen bei der Feierstunde der CDU zur Deutschen Einheit vertreten.

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Staatssekretärin Maria Flachsbarth (links) hält bei der Feierstunde die Rede.  

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Dollbergen. Sie zog Parallelen zur Situation in Deutschland zur Zeit der Wende in der DDR und der anschließenden Wiedervereinigung. Vor dem Mauerfall seien viele DDR-Bürger geflohen. „Es kamen täglich 3000 Flüchtlinge bei uns an“, erinnerte sich die CDU-Politikerin. „Es war der Wunsch der Menschen nach Freiheit. Aber es war auch der Wunsch der Menschen nach der D-Mark“, fügte sie hinzu. Nach der Grenzöffnung seien die ersten Trabi-Fahrer begeistert im Westen empfangen worden. Später habe man im Westen und im Osten gelegentlich gehört: „Wäre doch die Mauer geblieben.“ In den vergangenen 25 Jahren habe es zwar Krisen gegeben. Aber die Deutschen hätten sie mit politischen Reformen und Fleiß bewältigt.

„Heute müssen wir uns der Herausforderung der in Europa ankommenden Flüchtlinge stellen“, sagte Flachsbarth. Um die Bundesbürger nicht zu überfordern, müssten die Asylverfahren beschleunigt werden, der Bund den Ländern eine Finanzhilfe geben und diejenigen, die nicht vor Verfolgung und Krieg geflohen seien, wieder in ihr Land zurückkehren. „Wer zu uns kommt, muss unsere Freiheit und Werte respektieren“, stellte die Politikerin klar. Die Flüchtlinge müssten das Gewaltmonopol des Staates, die Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung von Mann und Frau anerkennen. „Die Menschen, die bei uns bleiben, müssen wir integrieren“, sagte die Abgeordnete. Wie vor 25 Jahren müssten die Deutschen wieder Verantwortung übernehmen. Flachsbarth: „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die Aufgabe bewältigen können.“

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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