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Miersch unterstützt Kleinbahner

Hänigsen Miersch unterstützt Kleinbahner

Der in Hänigsen ansässige Kleinbahnverein Wathlingen-Ehlershausen hat jetzt einen Schirmherrn: den Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch. Der Vereinsvorsitzende Joachim Leiner hat ihm am Wochenende die Ernennungsurkunde überreicht.

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Bürgermeister Werner Backeberg (vorn von links), Klaus Rumphorst, Leiter der stillgelegten Bergwerke beim Konzern K+S, und der Abgeordnete Matthias Miersch machen eine Draisinenfahrt. Sie werden von Hans Eckrath (hinten links) und Tom Schlicht vom Kleinbahnverein begleitet.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Miersch steht nach eigenen Worten voll hinter dem Projekt „Industriekultour“ der Kleinbahner. Diese bieten auf der alten Kalibahnstecke Draisinenfahrten vom stillgelegten Hänigser Bergwerk Riedel zur einstigen Heeresmunitionsanstalt im Waldgebiet Brand, zum Wathlinger Kaliberg und zum früheren Ölbahnhof Nienhagen an. „Das Projekt kann Bewusstsein für Industriegeschichte wecken,“ sagte Miersch.

Der SPD-Bundespolitiker hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach für den Kleinbahnverein eingesetzt. Erst kürzlich hatte er den Konzern K+S in einem Brief gebeten, dem Verein die Nutzung der Kalibahnstrecke über das Jahr 2015 hinaus bis zur Gründung einer Stiftung zu gestatten.

Der Pachtvertrag für die Bahnstrecke läuft Ende dieses Jahres aus. Daher wollen die Gemeinden Uetze und Nienhagen sowie die Samtgemeinde Wathlingen eine Stiftung gründen. Diese soll Eigentümer der Strecke werden, die von Hänigsen über Wathlingen in Richtung Ehlershausen führt, und die Gleise den Kleinbahnern zur Nutzung überlassen. K+S soll in die Stiftung den Betrag einzahlen, den das Unternehmen für den Abriss der Schienen ausgeben müsste.

Nach den Worten des Uetzer Bürgermeisters Werner Backeberg müssen bei der Gründung der Stiftung mehrere Hindernisse überwunden werden. „Ich sehe uns aber auf einem guten Weg und auf der Zielgeraden“, sagte Backeberg. Stefan Hausknecht von der Samtgemeinde Wathlingen habe ihm am Donnerstag den Satzungsentwurf für die Stiftung zugeschickt. Er sei allerdings noch nicht dazu gekommen, den Entwurf durchzuarbeiten.

Laut Miersch kommen Einwände gegen die weitere Nutzung der Kalibahnstrecke aus den Reihen der Jäger. „Wir werden das auch mit den Jägern hinbekommen“, ist der Politiker überzeugt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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