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Minions grüßen in Dollbergen

Dollbergen Minions grüßen in Dollbergen

Eigentlich sollten die beiden Minions-Strohfiguren nur für das Volksfest in Dollbergen werben. Jetzt stehen sie in der Endrunde des "Pimp your Strohballen"-Wettbewerbs von Hit Radio Antenne. 1000 Euro können Ideengeber Thomas Kannenberg und sein Team gewinnen.

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Freuen sich über den Erfolg, den sie mit ihren Minions haben: Thomas Kannenberg (links), Lea Budde und Lennart Walz.

Quelle: Antje Bismark

Uetze. Die Minions sind los - zumindest in Dollbergen. Dort grüßen zwei der gelben Film-Wesen seit wenigen Tagen die Autofahrer, die die Ortschaft passieren. Mit unglaublichem Erfolg, wie der Ideengeber Thomas Kannenberg sagt. „Inzwischen kommen sogar Autofahrer extra in den Ort, stoppen, fotografieren unsere Minions und fahren dann weiter“, berichtet er.

Dabei sollen die Figuren aus Stroh eigentlich nur aufs Volksfest am Wochenende hinweisen. Dann aber entdeckte ein Moderator von Hit Radio Antenne die überdimensionalen Minions. Er startete den Wettstreit „Pimp your Strohballen“, für den Kannenberg sich, seine Kreationen und Dollbergen anmeldete. „Seitdem hält der Ansturm auf die Minions an“, sagt Kannenberg. Er hofft auf den Sieg, wenn möglichst viele Menschen auf der Homepage des Senders für die Dollberger stimmen. Denn dann gibt es 1000 Euro.

Sicherlich: Über das Geld würden sich Kannenberg und seine Mitstreiter freuen. „Vielleicht aber“, sagt Beate Walz, „finden dank der Werbung nun auch Auswärtige den Weg zum Volksfest und zu den Minions.“ Den interessierten Besuchern gibt Kannenberg auch Tipps, wie sie die gelben Figuren gestalten können. Denn er hatte zunächst die Strohballen mit gelber Fassadenfarbe angemalt und trocknen lassen. Außerdem verpasste er drei Autoreifen einen silbernen Lack, sie dienen jetzt als überdimensionale Brillen. Dann karrte der Dollberger die Strohballen an die Straße. Dort stapelte er sie übereinander und gestaltete mit Unterstützern wie Lea Budde und Lenart Walz blaue Hosen und ein Gesicht. „Ganz ohne Vorlage“, erzählt Kannenberg. „Wir sind nach der Arbeit einen Schritt zurückgegangen und haben dann erst gesehen, wie gut sie gelungen sind.“ Dass sie nun andere Menschen erfreuen, sei das Beste daran. Mit den Minions haben die Freiwilligen die Messlatte in puncto Kreativität hoch gelegt. „Wir wissen noch nicht, was wir im nächsten Jahr machen“, sagt Beate Walz. Lea Budde könnte sich Schlümpfe gut vorstellen - weiß allerdings noch nicht, wie sie die Zipfelmützen basteln. Deshalb trägt sie bis dahin ihr ­Minions-T-Shirt.

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