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Mitfahrgelegenheit macht Senioren mobiler

Eltze Mitfahrgelegenheit macht Senioren mobiler

Die Ideenwerkstatt will die älteren Einwohner des Dorfes mobiler machen. Eine Arbeitsgruppe der Ideenschmiede hat ein Mitfahrkonzept für Einkaufsfahrten entwickelt.

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Einen Mitfahrdienst für Senioren zum Beispiel zum Einkaufen hat die Ideenschmiede eingerichtet.

Quelle: Symbolbild

Uetze. „Sieben Eltzer haben sich bereit erklärt, jeweils donnerstags Mitbürger, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, nach Uetze oder nach Edemissen zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Bank mitzunehmen“, sagt Ortrud Sander, Sprecherin der Ideenwerkstatt. Wer etwas im Uetzer Rathaus zu erledigen habe, könne ebenfalls mitfahren. Zu dem ehrenamtlich arbeitenden Team des Fahrdienstes gehören Bärbel und Helmut Bielefeldt, Veronika und Wolfgang Montagne, Sabine Bär, Dieter Busch und Karl-Heinz Schrader.

Weil in den Autos nicht genügend Platz für Rollstühle sei, könnten Rollstuhlfahrer nicht mitgenommen werden, bedauert Sander. Andere Gehhilfen wie Rollatoren seien kein Hinderungsgrund.

„Diejenigen, die die Mitfahrhilfe in Anspruch nehmen möchten, werden zu Hause abgeholt und natürlich wieder hingebracht“, sagt Sander. Die Fahrer sprächen mit den Mitfahrern Zeit- und Treffpunkt für die Rückfahrt ab.

Wer am Donnerstag mitgenommen werden will, soll sich zuvor am Dienstag unter der Handynummer (0160) 98241441 anmelden. „Bei dem Anruf wird dann besprochen, wer zu welcher Uhrzeit zum Abholen kommt“, sagt Sander.

Die Ideenwerkstatt wirbt mit Handzetteln für ihre Mitfahrhilfe. Sie verteilt die Zettel bei Veranstaltungen, zu denen ältere Einwohner kommen.

Eine zweite Arbeitsgruppe der Ideenwerkstatt will auch noch ein Mitfahrkonzept zum Bahnhof in Dedenhausen erarbeiten. „Sie ist dabei, Ideen zu sammeln“, berichtet Sander. Viele Eltzer nutzten bevorzugt den Bahnhof Dedenhausen, weil der Ort näher an Eltze liegt als Dollbergen. Zwar fahre von Eltze auch ein Linienbus zum Dollberger Bahnhof. Aber die Busfahrt über Uetze bis nach Dollbergen dauere doch relativ lange.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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