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Flüchtlingswohnheim wird in Kürze fertig

Uetze Flüchtlingswohnheim wird in Kürze fertig

Das Flüchtlingswohnheim, das die Gemeinde in Uetze an der Webgartenstraße baut, steht kurz vor seiner Fertigstellung. "Mitte Dezember ist das Gebäude voraussichtlich bezugsfertig", kündigt Rathaussprecher Andreas Fitz an.

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Das Flüchtlingswohnheim ist in wenigen Wochen bezugsfertig.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Voraussetzung dafür, dass Mitte Dezember die ersten Flüchtlinge in das zweigeschossige Wohnhaus einziehen können, sei jedoch, dass bis dahin die Baufeuchtigkeit weitgehend aus dem Gebäude entwichen ist, sagt Fitz. "Im Moment ist es innen noch sehr feucht. Daher kann es passieren, dass das Haus erst im Januar bezogen wird. Wir wollen die Familien nicht in feuchten Wohnungen unterbringen", sagt er.

Nach der Fertigstellung des Flüchtlingswohnheims will die Gemeindeverwaltung die Sammelnotunterkunft in Dollbergen auflösen. Dort wohnen derzeit 35 Asylsuchende, überwiegend alleinstehende Männer.

Sie werden nicht alle in das Gebäude an der Webgartenstraße umziehen, sondern auch auf andere Standorte verteilt. So will die Verwaltung eine Konzentration von Alleinstehenden an der Webgartenstraße vermeiden. Um eine Mischung von Familien und Einzelpersonen zu erreichen, ist laut Fitz geplant, Flüchtlingsfamilien, die in angemieteten Wohnungen untergebracht sind, umzuquartieren. Die Gemeinde habe inzwischen für insgesamt 271 Asylbewerber ein Dach über dem Kopf besorgt.

In dem zweigeschossigen Neubau entstehen zwölf Wohnungen. Aber nur in elf werden Flüchtlinge einziehen. Die zwölfte wird ein Gemeinschaftsbereich, in dem ein Sozialarbeiter sein Büro hat. Er wird die Bewohner betreuen.

Momentan verlegen in dem 1,3 Millionen teuren Neubau Fußbodenleger den Kunststofffußboden. Auch die Maler haben dort noch in den nächsten Tagen zu tun. Außerdem müssen noch die Außenanlagen angelegt werden.

Die Verwaltung geht davon aus, dass sie das Gebäude in einigen Jahren nicht mehr als Flüchtlingsheim benötigt. Dann will sie die zwölf Wohneinheiten als Sozialwohnungen vermieten.

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Der Fußbodenleger Piotr Pawatenski bringt in einem der Zimmer eine Fußleiste an.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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