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51 Piloten fliegen auf Uetze

Uetze 51 Piloten fliegen auf Uetze

Mit Bravour hat die Modellfluggruppe (MFG) Uetze am Wochenende eine organisatorische Herausforderung gemeistert. Bei einem Weltcupwettbewerb in der Modellflugdisziplin RC-Diskus-Launch Gliding, in Fachkreisen F3K genannt, gingen auf dem MFG-Flugplatz 51 Piloten aus sieben Nationen an den Start.

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Henri Sander von der MFG Uetze bereitet sich auf den Start vor.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die Vergabe des Weltcupwettbewerbs nach Uetze, der zugleich die internationale deutsche Meisterschaft war, ist nach den Worten den Vereinschefs Sebastian Brandes für die MFG eine Auszeichnung. Die MFG dürfe die internationale Konkurrenz ausrichten, weil ihr Gelände eine gute Infrastruktur habe, erläutert der Vorsitzende. Es seien ein Stromanschluss sowie genügend Platz zum Campen, Abstellen der Autos und für das 1200 Qaudratmeter große Wettbewerbsfeld vorhanden. Auch wenn die Organisation mit viel Arbeit verbunden sei, mache es der Verein gern, betonte Brandes.

"An diesem Wochenende sind hier auf dem Platz 30 bis 40 Vereinsmitglieder im Einsatz", berichtete er. Die MFG stelle die offiziellen Zeitnehmer und den Linienrichter. Letzterer überwache, dass die kleinen Segelflugzeuge nicht in die sogenannte No-Fly-Zone fliegen. Mit einem Hupsignal warne er die Piloten, wenn deren Flieger in die Tabuzone gelangten. "Wir übernehmen natürlich auch die Bewirtung der Piloten und der Besucher", erzählte Brandes. Schließlich werteten Vereinsmitglieder die Ergebnisse aus und meldeten die Resultate dem Deutschen Aero Club und dem Weltverband.

Begonnen hatte die Arbeit aber schon Wochen vorher. "Im Vorfeld mussten wir den Weltcup ausschreiben. Das ganze Meldeverfahren lief über uns", berichtete Brandes. Außerdem mussten Vereinsmitglieder vorher sehr viel organisatorischen Kleinkram wie das Ausdrucken der Wertungsbögen erledigen.

Die MFG richtete bereits zum dritten Mal einen F3K-Weltcup aus. Nach den Worten des Wettbewerbsleiters Uwe Schönlebe aus Dresden klappt die Organisation hervorragend. Die Piloten loben laut Schönlebe stets den Uetzer Modellflugplatz. "Sie fühlen sich hier zu Hause und kommen gern wieder", sagte der Dresdener.

Zum internationalen Teilnehmerfeld zählten auch zwei MFG-Mitglieder: der 19 Jahre alte Henri Sander und der 17-jährige Philipp Patzelt, der in der Juniorenklasse startete. In der F3K-Disziplin schleudern die Piloten ihr Segelflug mehr als 60 Meter in die Luft, indem sie sich ähnlich wie ein Diskus- oder Hammerwerfer anderthalbmal um die eigene Achse drehen. Anschließend steuern sie mit der Fernbedienung das Segelflugzeug, um eine vorgegebene Flugaufgabe zu erfüllen.

Die einfache Technik des Modellflugzeugs und die Art des Starts haben Sander fasziniert, als er vor vier Jahren das erste Mal einem F3K-Piloten zusah. "Mich reizt, das Flugzeug nach dem Wurf möglichst lange in der Luft zu halten", sagte Patzelt.

Er belegte in der Altersklasse bis 18 Jahre den vierten Platz. Sander verpasste in der Seniorenklasse als 15. nach der Vorrunde knapp das Finale der zwölf Besten. 

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Fotostrecke Uetze: 51 Piloten fliegen auf Uetze

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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