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Zuckerfest: Wir essen, essen und essen

Hänigsen Zuckerfest: Wir essen, essen und essen

"Die Hütte ist voll", stellte Dorftreff-Mitarbeiterin Ines Skobjin beim Sommerfest des Dorftreffs erfreut fest. Rund 50 Kinder und Erwachsene füllten am Montag den ehemaligen Hänigser Ratssaal. Deutsche und Flüchtlinge feierten dort nicht nur das Sommerfest, sondern zugleich auch das muslimische Zuckerfest.

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Wael Hassan (links) und Ahmed Junaid bedienen sich am Büfett, für das die Gäste Speisen mitgebracht haben.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Hänigsen. Das Zuckerfest wird auch Fest des Fastenbrechens genannt. "Es wird drei Tage lang nach Ende des Fastenmonats Ramadan gefeiert", berichtete der Syrer Mohammad al Hasan, der das Fest im Dorftreff zusammen mit Skobjin vorbereitet hat. Dazu treffen sich Verwandte und Freunde. "Wir essen, essen, essen, essen, essen, trinken und essen", erklärte al Hasan mit einem Lächeln. Man nehme alles Mögliche - Brot, Hähnchen, Fisch, Kuchen, anderes Gebäck, Obst und Gemüse - zu sich.

Daher sollten die Gäste zum Sommer- und Zuckerfest im Dorftreff am Mittwochnachmittag etwas zum Essen und zum Trinken mitbringen. Es kam ein reichhaltiges Büfett zustande.

"Ich finde es gut, dass wir auch in Deutschland die Möglichkeit haben, unsere Feste zu feiern", sagte der Flüchtling Ahmed Junaid. Auch Barbara Ehlert aus Krätze war begeistert: "Schön ist, dass so viele Nationalitäten zusammenkommen und jeder seine Spezialität mitgebracht hat." Auch wenn man verschiedene Sprachen spreche, könne man sich immer noch mit Händen und Füßen verständigen.

"Bei der Feier kommen die Flüchtlinge mit Menschen zusammen, die sie sonst nicht sehen, sagte Dorftreff-Leiterin Christine Späthe. So könnten sie neue Kontakte knüpfen. Das Fest solle aber auch eine Anerkennung der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer des Dorftreffs sein.

Sprechstunde auf Arabisch

Der Dorftreff macht nach seiner Sommerpause ein neues Angebot für Flüchtlinge aus dem arabischen Sprachraum. "Wir haben ab August immer donnerstags von 15 bis 17 Uhr eine arabische Sprechstunde", kündigt Dorftreff-Mitarbeiterin Ines Skobjin an. Als Dolmetscher steht der syrische Flüchtling Mohammad al Hasan zur Verfügung. Er übersetzt zum Beispiel Fragen zum Schriftverkehr mit Behörden oder zum Einkaufen.

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Deutsche und Flüchtlinge sitzen im ehemaligen Hänigser Ratssaal in gemütlicher Runde zusammen, um gemeinsam zu feiern.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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