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Nach dem Open Air ist vor dem Open Air

Uetze Nach dem Open Air ist vor dem Open Air

Bei ihrem 19. Open Air auf dem Festplatz an den Keimhäusern war das Gelände proppenvoll von gut gelaunten Besuchern. Biker und Kinder, Seniorinnen mit Rollatoren und Jugendliche genossen die familiäre Atmosphäre und die Musik der Owl Town Pipe & Drum Band, der Classic-Cover-Rock-Formation Boomarank, und des Headliners Re-Play.

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Quelle: Köhler

Schwüblingsen. Ohne einsatzfreudige Menschen wie Urgestein Friedhelm Ludwig ginge nichts in Sachen Megaparty. Wie „Paule“ sorgen rund 25 Helfer aus den Reihen der Biker und ihrer Verwandten und Bekannten, dafür, dass alles reibungslos läuft. Unterstützung bekommen sie seit Jahren auch von Altmerdingsen und Krätze: „Die organisieren den einen Bierwagen ganz alleine“, sagt Ludwig dankbar.

Nach dem Festival ist vor dem Festival: „Wenn wir hier aufgeräumt haben, ist es schon wieder Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, welche Gruppen wir im kommenden Jahr hier haben wollen“, sagt Ludwig. Da feiern die Biker nämlich ihr 25-jähriges Bestehen und immerhin schon das 20. Open Air. Und das darf schon richtig groß werden. Auch wenn die Schwüblinger Biker, die sich regelmäßig einmal im Monat treffen, Ludwig zufolge „keine harten Rocker“ sind und keine Kutte tragen: Party machen können sie.

Das habe seinerzeit auch den Anstoß zum Festival gegeben, sagt Ludwig: „Wenn wir zum Feiern hierhin und dorthin fahren - dann können wir das hier auch“, sei die Überlegung gewesen. Und die trug reiche Früchte: Kamen anfangs 350 Leute, sind es mittlerweile wohl mehr als 1000, die friedlich und bei freiem Eintritt feiern. Damit auch alles ganz entspannt zugeht, haben die Biker auch Möglichkeiten zum Campen organisiert und bieten am Morgen nach der Sause sogar ein Frühstück an.

Da gibt es vielerlei zu managen für „Paule“, der sich neben dem Bandbooking auch darum kümmert, dass bei der Veranstaltung selbst alles läuft. Von der Parkplatzabsperrung bis zum Nachschub an den Getränke- und Grillständen, vom fehlenden Toilettenpapier bis hin zu tausend anderen Kleinigkeiten: Paule ist bis tief in die Nacht das sprichwörtliche Mädchen für fast alles. „Ich weiß schon nicht mehr, wie viele Kilometer ich laufe“, sagt er trotz aller Arbeit gut gelaunt.

Neben der Begeisterung der Besucher freut er sich in all dem Trubel als Lohn auch auf das gemeinsame Grillen aller Helfer nach der Veranstaltung: „Das sackt dann erst alles so richtig.“

Von Sandra Köhler

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