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Der Hokkaidokürbis passt zum Ökobetrieb

Uetze Der Hokkaidokürbis passt zum Ökobetrieb

Alle Hände voll zu tun haben in diesen Tagen Betriebsleiter Krestjanin Morris, Seniorchef Werner Hübner und Erntehelfer des landwirtschaftlichen Naturland-Betriebs Hübner aus Obershagen. Auf einem drei Hektar großen Acker bei Dachtmissen ernten sie Hokkaidokürbisse. Und zwar in Handarbeit.

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Krestjanin Morris hält einen der Hokkaidokürbisse in der Hand.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Obershagen/Dachtmissen. Zuerst müssen die orange-roten Kürbisse, die man mit Schale essen kann, einzeln über den Boden abgeschnitten werden. "Sie müssen einen Tag lang liegen bleiben, damit die Strünke trocknen", sagt Morris. Dann sammeln Erntehelfer die Feldfrüchte ein und packen sie in große Holzkisten. "Man muss sie wie rohe Eier behandeln", betont Morris. Deshalb dürfe man sie nicht in die Kiste werfen, sondern müsse sie hineinlegen. Sonst bekämen sie Druckstellen und fingen zu faulen an.

"Wir haben nach einer Kultur gesucht, die gut zu uns passt", berichtet der Betriebsleiter. Von der Arbeitsspitze her füge sich die Kultur ideal in den jährlichen Arbeitsablauf ein. Die orange-roten Früchte würden nach der Kartoffel- und vor der Körnermaisernte unter Dach und Fach gebracht.

"Wir haben hier Sandboden, der sich schnell erwärmt", sagt Morris. Der Hokkaidokürbis benötige zum Wachsen Wärme. Daher werde der Samen erst Mitte Mai ausgesät. 

Der dritte Grund für den Anbau: Nach Morris' Ansicht eignen sich die Hokkaidokürbisse für die regionale Vermarktung. "Die Kürbisse von einem halben Hektar wollen wir selbst einlagern und damit Supermärkte direkt beliefern. Wir sind gespannt, wie sich das entwickelt", erzählt der Betriebsleiter. Die übrigen Kürbisse gehen an eine Vermarktungsgenossenschaft für Produkte aus ökologischem Anbau.

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Erntehelfer sammeln die Hokkaidokürbisse auf dem Feld ein und packen sie in eine große Holzkiste.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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