Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Neubau ersetzt marode Brücke

Uetze Neubau ersetzt marode Brücke

Die Brücke zwischen der Eichenriede und dem Fuchsberg im Uetzer Spreewaldseengebiet ist marode. Daher will die Gemeinde einen neuen Fußgängerübergang bauen. Baubeginn soll im November sein.

Voriger Artikel
Obershagen feiert wieder sein Dorffest
Nächster Artikel
K+S beantragt 2016 die Genehmigung

Die Seitenbereiche der Brücke zwischen dem Fuchsberg und der Eichenriede sind aus Sicherheitsgründen mit einem Bauzaun abgesperrt.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Die jetzige Brücke besteht aus Stahlträgern mit einem Holzbelag und einem hölzernen Geländer. „Die Bohlen sind völlig durchgefault“, sagt Achim Koch von der Uetzer Bauverwaltung. Daher hat die Gemeinde bereits die Seitenbereiche mit einem Bauzaun abgesperrt. Fußgänger können derzeit die Brücke nur noch in der Mitte passieren, wo bereits vor längerer Zeit die Bretter erneuert worden sind.

Geplant ist jetzt der Bau einer tragfähigen Betonbrücke. Darüber sollen zwar grundsätzlich nur Fußgänger gehen. Aber: „Der neue Betonüberbau soll notfalls auch Fahrzeuge tragen können“, sagt Koch. Das biete den Vorteil, dass der Überweg als Umleitung zu nutzen wäre, falls einmal eine der Hauptbrücken im Spreewaldseengebiet gesperrt werden müsse.

Ursprünglich hatte die Verwaltung vorgeschlagen, im Haushalt 250 000 Euro für die neue Brücke bereitzustellen. Während der Etatberatungen hatte der Rat den Betrag auf 170 000 Euro zusammengestrichen. Die Begründung: Ein einspuriger Übergang reiche aus.

Derzeit schreibt die Gemeinde die Brückenbauarbeiten aus. Diese sollen Anfang November beginnen. Die Bauverwaltung hätte die Gewerke gern früher ausgeschrieben. Aber: „Die Vorplanung hat etwas gedauert“, erläutert Koch. Ein Problem sei, dass Versorgungsleitungen unter der Brücke entlang laufen.

2012 hatte ein Ingenieurbüro einen Untersuchungsbericht über die Brücken der Kommune vorgelegt. Die Fachleute hatten Mängel an 30 Bauwerken festgestellt. Die größten Schäden waren an der Fußgängerbrücke im Spreewaldseengebiet und an der Fuhse-Brücke zwischen Kaiser- und Gifhorner Straße entdeckt worden.

An der Straßenüberführung über die Fuhse hatte die Gemeinde im vorigen Jahr neue Spundwände setzen lassen, damit der dortige Gehweg nicht in den Fluss rutscht. Wann die weiteren Mängel beseitigt werden, hängt nach Kochs Worten von der nächsten Brückenhauptuntersuchung ab. Dann werde die Reihenfolge für die Instandsetzungen festgelegt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

doc6sn592v6lp414q8pidf0
Rauchzeichen ziehen übers Land

Fotostrecke Uetze: Rauchzeichen ziehen übers Land