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Neuer Plan sieht nun sechs Windräder vor

Uetze Neuer Plan sieht nun sechs Windräder vor

Die Firma Windstrom kann auf eine baldige Genehmigung des von ihr geplanten Windparks Uetze Nord hoffen. Dann kann das Unternehmen zwischen der Herrschaft und Bröckel sechs 196 Meter hohe Windräder bauen.

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Der Windpark Uetze Nord soll sich nach Westen hin an die drei Windräder des Windparks Uetze Nord-Ost anschließen, die westlich der Landstraße nach Bröckel stehen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Der neue Windpark soll sich nach Westen hin an den bestehenden Windpark Uetze Nord-Ost anschließen. Die Genehmigung hatte Windstrom bereits vor mehr als einem Jahr beantragt. Um das zu ermöglichen, hatte der Verwaltungsausschuss bereits 2013 eine Änderung des Flächennutzungsplans eingeleitet.

Der Verwaltungsausschuss stoppte allerdings das Verfahren Mitte 2014 wegen eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zu einem geplanten Windpark in der brandenburgischen Gemeinde Wustermark. Nach Ansicht des Gerichts war dem Wustermarker Rat bei der Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen ein Fehler unterlaufen: Er habe bei der Festlegung des Gebietes nicht zwischen harten und weichen Tabuzonen unterschieden. In harten Tabuzonen wie Naturschutzgebieten ist der Betrieb von Windenergieanlagen aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Weiche Tabuzonen sind Flächen, auf denen die Kommune aus städtebaulichen Gründen die Nutzung der Windenergie untersagen will.

Der Uetzer Verwaltungsausschuss wollte nach dem Urteil zunächst das neue Regionale Raumordnungsprogramm der Region Hannover abwarten. Es liegt jetzt vor. „Darin sind die für den Windpark Uetze Nord vorgesehenen Flächen enthalten, sodass wir das Verfahren wieder neu aufnehmen können“, sagt Bürgermeister Werner Backeberg. Bei der F-Plan-Änderung sollen jetzt - wie vom Bundesverwaltungsgericht gefordert - harte und weiche Tabuzonen berücksichtigt werden.

An der Betreibergesellschaft sollen sich die Gemeindebetriebe beteiligen. „Das verfolgen wir weiter“, betont Backeberg.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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