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Neues Raumkonzept ist nötig

Uetze Neues Raumkonzept ist nötig

Wo soll die Integrierte Gesamtschule (IGS) im Schulzentrum ihre Verwaltungsräume bekommen? Wo ist der optimale Standort für den sogenannten Freiraum, die Aufenthaltsräume für Schüler? Eine neue Raumplanung für den Schulkomplex an der Marktstraße soll diese und andere Fragen beantworten.

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Das Schulzentrum beherbergt derzeit das Gymnasium, die Real-, die Haupt- und die Integrierte Gesamtschule.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. Eine Raumplanung ist nach Auskunft der Ersten Gemeinderätin Ursula Tesch erforderlich, weil es künftig im Schulzentrum statt derzeit vier künftig nur noch zwei Schulformen - nämlich Gymnasium und Integrierte Gesamtschule (IGS) - geben wird. Hauptschule und Realschule laufen in den nächsten Jahren aus. Die 2014 eröffnete IGS hingegen bekommt jährlich einen Jahrgang hinzu.

Derzeit haben die Realschule und die IGS ein gemeinsames Sekretariat. Laut Tesch könnte die IGS theoretisch die Verwaltungsräume der Realschule übernehmen. „Wir wollen uns aber noch nicht festlegen, ob die Verwaltung der IGS im Realschul- oder im Hauptschulbereich untergebracht werden soll“, betont Tesch. Die Planer sollten untersuchen, wo man sie am sinnvollsten ansiedeln kann.

Ein zusätzlicher Raumbedarf zeichnet sich für das Gymnasium ab, weil das Land Niedersachsen zum Abitur nach 13 Schuljahren zurückkehrt. Ab 2020/2021 wird es einen zusätzlichen Jahrgang an den niedersächsischen Gymnasien geben.

Laut Tesch ist zudem geplant, die naturwissenschaftlichen Räume des Schulzentrums zu sanieren. „Der ehemalige Hörsaal, der in erster Linie vom Gymnasium für den Physikunterricht genutzt wurde, hat kein natürliches Licht“, berichtet Tesch.

„Selbstverständlich nehmen wir auch den Inklusionsaspekt in die Planung auf“, sagt die Erste Gemeinderätin. In sogenannten Differenzierungsräumen könnten Lehrer Schüler mit Handicap individuell fördern. Das Gymnasium und die IGS sollen sie auch nutzen, wenn ein Lehrer eine Schulklasse während einer Unterrichtsstunde in mehrere Lerngruppen aufteilt. Solche Räume würden außerdem für die Förderung von Flüchtlingskindern benötigt.

Die Planer sollen auch einen optimalen Standort für das Büro der Ganztagsschule und den Freiraum, die beiden Aufenthaltsräume für Schüler, finden. Diese seien dort eingerichtet worden, wo gerade Platz gewesen sei, erinnert sich Tesch.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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