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Norbert Vanin mischt seit 25 Jahren mit

Hänigsen Norbert Vanin mischt seit 25 Jahren mit

„Wir müssen erhalten, was wir haben“, sagt Hänigsens Ortsbürgermeister Norbert Vanin. Der Erhalt der dörflichen Infrastruktur müsse das wichtigste Ziel des Ortsrats sein. Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet der Polizeibeamte in dem Gremium mit.

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Für Norbert Vanin ist der Pappaul mit dem alten Brunnen eine der schönsten Stellen in Hänigsen.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. In den vergangen 25 Jahren hat Vanin, der zunächst von 1996 bis 2007 Ortsbürgermeister war und dieses Amt seit 2011 wieder innehat, positive und negative Veränderungen im Ort miterlebt. Verbessert hat sich nach seiner Meinung das Ortsbild. Zunächst wurde der Dorfkern vom Friedhof bis zum Pappaul neu gestaltet. „Wir haben in den vergangen Jahren insgesamt 19 Straßen neu bekommen“, sagt der 59 Jahre alte Sozialdemokrat.

Die Neuausweisung von Baugebieten hatte einen Bevölkerungszuwachs zur Folge. „In meiner Zeit haben wir den 6000. Einwohner begrüßt“, erinnert sich Vanin. Zudem entstand ein neues Gewerbegebiet an der Altmerdingser Straße.

Umstritten war der Bau des Pflegewohnstifts neben der Bockwindmühle. „Nachdem es in Betrieb gegangen war, haben sich die Wogen geglättet“, blickt der Ortsbürgermeister zurück. Inzwischen wolle niemand das Heim missen.

Aber es ging nicht nur aufwärts. Als „schwarzen Tag für Hänigsen“ bezeichnet Vanin den 4. November 1999. Da kamen bei einer Gas- explosion in einem Wohnhaus sechs Menschen ums Leben.

Wirtschaftlich war die Stilllegung des Bergwerks Niedersachsen-Riedel 1996/97 ein herber Schlag für das Dorf: Arbeitsplätze gingen verloren. „Heute sind Köttermann, die Schlachterei Hoppe und die Spedition Hansmann die größten Arbeitgeber“, sagt der Ortsbürgermeister.

„Wir hatten eine Reihe von Geschäftsschließungen“, bedauert er. Zum Beispiel hätten die Inhaber der beiden Haushaltswarengeschäfte aufgegeben. Um die noch vorhandenen Läden zu erhalten, müssten die Hänigser dort einkaufen, sagt der Ortsbürgermeister. Bestehen bleiben müsse auch die gute Busanbindung an den Burgdorfer Bahnhof, damit Pendler schnell ihre Arbeitsplätze in Hannover erreichen.

Seinen Einstieg in den Ortsrat hatte Vanin der Tatsache zu verdanken, dass die Gemeinde Uetze damals auch schon Probleme hatte, Flüchtlinge unterzubringen. Die Gemeinde quartierte damals frühere DDR-Bürger im Haus am Pappaul ein. Mehrere Vereine mussten vorübergehend ausziehen. „Darüber hat er sich Herbert Heineke aufgeregt und sein Ortsratsmandat niedergelegt“, erinnert sich Vanin. Vanin rückte damals für Heineke in den Ortsrat nach.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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